SG HB Ilmenau

Spielzeit: 2017-2018

Spielgemeinschaft: HV Ilmenau 55 / TU Ilmenau

Spielklasse: Landesliga Staffel 1

Zielstellung: Mittelfeld

Übungsleiter: Jens Rocktäschel

SG Leiter: Klaus-Dieter Heinz

Facebook Auftritt

Nr. Datum Uhrzeit Ort Heim Gast Ergebnis
42012105 Sa, 07.10.2017 17:00 420711 SGH Ilmenau HSV Weimar 37:24
42012107 Sa, 14.10.2017 17:45 421423 HV Artern SGH Ilmenau 25:31
42012115 Sa, 22.10.2017 16:00 420711 SGH Ilmenau HBV Jena 2 28:28
42012116 Sa, 04.11.2017 17:00 420711 HSV Ronneburg 2 SGH Ilmenau 18:27
42012128 Sa, 18.11.2017 19:00 420701 Arnstadt/Plaue SGH Ilmenau 28:32
42012180 Sa, 25.11.2017 18:30 420414 Großschwabhausen SGH Ilmenau 24:33
42012135 Sa, 16.12.2017 19:30 420711 SGH Ilmenau Großschwabhausen 31:21
42012152 So, 07.01.2018 16:00 420712 SGH Ilmenau HV Artern 38:18
42012139 Sa, 14.01.2018 16:00 420712 SGH Ilmenau Post SV Gera 37:16
42012143 Sa, 21.01.2018 16:00 421423 Oppurg/Krölpa SGH Ilmenau 21:25
42012150 Sa, 27.01.2018 20:00 420403 HSV Weimar SGH Ilmenau 31:22
42012160 So, 25.02.2018 12:00 420316 HBV Jena 2 SGH Ilmenau 33:30
42012161 Sa, 03.03.2018 19:30 420711 SGH Ilmenau HSV Ronneburg 2 30:18
42012173 Sa, 07.04.2018 19:30 420711 SGH Ilmenau Arnstadt/Plaue 22:22
42012184 So, 15.04.2018 16:00 420105 Post SV Gera SGH Ilmenau 25:28
42012188 Sa, 21.04.2018 19:00 420711 SGH Ilmenau Oppurg/Krölpa 34:25

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Bildgalerie

Zu große Besetzungssorgen - Niederlage in Weimar

Punktspiel Landesliga Männer Staffel 1

HSV Weimar - SG HB Ilmenau I am 27.01.18 in Weimar

Endstand 31:22, Hz 14:12

2min 2:3, 7m 5(3Tore):7(6)

Schiri:Lange, Schieferdecker aus Jena/Hermsdorf, Zuschauer:270

Ilmenau mit: Grötzsch, Stützer, Genath(1), Brückner(11,6), Obermann(3), Prunner(3), Draffehn(2), Kreisel(2), Rehtanz, Wedel

Personell stark gehandicapt verliert die SG Handball Ilmenau in der Landesliga (Staffel 1) beim Verfolger, der nun nach Minuspunkten im Vorteil ist.

Jede Ungeschlagen-Serie geht mal zu Ende, und dass der Spitzenreiter beim Verfolger verliert, ist nicht ungewöhnlich. Die Höhe des Resultats überrascht zwar etwas, aber bis zur 43. Minute waren die Ilmenauer beim 19:16 auf Schlagdistanz geblieben. „Die Jungs haben alles gegeben und gut gekämpft“, zeigte sich Trainer Jens Rocktäschel denn auch nicht traurig. „Aber die vielen Ausfälle waren nicht mehr auszugleichen.“

In der Tat war es schon ärgerlich, dass ausgerechnet zu dieser Spitzenpartie die erfolgreiche SG-Formation dieser Saison komplett gesprengt war: Schliebe im Auslandspraktikum (und damit für den Rest der Saison ausfallend), Mazzoli aus persönlichen Gründen nicht zur Verfügung stehend, Kasch noch nicht vom Urlaub zurück – und nach elf Minuten knickte bei einer Abwehraktion am Kreis auch noch Genath unglücklich um und musste mit anschwellendem Knöchel raus. „Das wird wahrscheinlich Wochen dauern“, meinte er resigniert nach dem Abpfiff. Aber selbst diesen Ausfall kompensierten die Ilmenauer noch, hielten bis zur 18. Minute ein 8:8 und zwangen ihren Gastgeber zu einer Auszeit. Talent Michael Rehtanz spielte erstmals von Beginn an in der I. Mannschaft, agierte leider im Abschluss von links außen etwas unglücklich, verteidigte aber gut. Und für den Rückraum hatte man ein neues Ass aus dem Ärmel gezogen: Den ungarischen Linkshänder Attila Prunner. Der 21-Jährige ist seinen schon seit einigen Jahren in Ilmenau lebenden Eltern nach Deutschland gefolgt und trainierte schon einige Wochen mit der Mannschaft – aber am Samstag erst war die Spielberechtigung im Briefkasten des Vereinspräsidenten eingetroffen. Der hoch aufgeschossene Schwarzschopf hatte indes noch Abstimmungsprobleme im Angriff, und wirkte am Ende auch konditionell etwas mitgenommen. Aber das ging eigentlich allen Ilmenauern so, und dadurch entstand dann auch am Schluss noch der hohe Rückstand. Denn Weimar hatte sich eine spezielle Abwehrvariante mit Manndeckung gegen Kreisel und zunächst auch Brückner ausgedacht. Dadurch hatten die Gäste ihre liebe Mühe, zu geordnetem Spiel und Wurfpositionen zu finden. Es ging mitunter ziemlich vogelwild vor Weimars Wurfkreis zu, weil jedem Ilmenauer fast ständig ein Gegenspieler de facto auf den Füßen stand. Aber die SG Handball schaffte es, einen 5:2-Rückstand (9.) wieder aufzuholen – auch weil speziell Brückner ein starkes Spiel machte und sich (mit Ausnahme des allerersten Versuchs) auch wieder als sicherer Vollstrecker der sich zwangsweise ergebenden Strafwürfe erwies. In der Deckung stand man traditionell im 6:0 und unterbrach die erstaunlich langatmig aufgezogenen HSV-Angriffe recht gut. Auch Torwart Grötzsch zeigte sich wieder in guter Form. Mit etwas mehr Besonnenheit hätte die SG mit einem 13:13 in die Pause gehen können, so aber hieß es 14:12. Nach dem Wechsel machten sich die personellen Löcher immer stärker bemerkbar. Vor allem am Kreis, wo jetzt mit Obermann ein „gelernter“ Rückraumspieler agieren musste. Es kam zu immer mehr Ballverlusten und die Abwehr begann zu bröckeln. Weimar setzte sich zusehends ab und schaffte noch einen recht deutlichen Sieg, ohne freilich zu überzeugen.

Bei Ilmenauer Bestbesetzung wäre diese Partie mit Sicherheit anders verlaufen. Schade!

rab - Freies Wort vom 29.01.18

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