SG HB Ilmenau

Spielzeit: 2016-2017

Spielgemeinschaft: HV Ilmenau 55 / TU Ilmenau

Spielklasse: Landesliga Staffel 1

Zielstellung: Mittelfeld

Übungsleiter: Jens Rocktäschel, Ronny Lapke

SG Leiter: Klaus-Dieter Heinz

Facebook Auftritt

Nr. Datum Uhrzeit Ort Heim Gast Ergebnis
43021107 Sa, 17.09.2016 19:00 420701 Motor Arnstadt SGH Ilmenau 21:13
43021150 Sa, 08.10.2016 19:00 420414 Großschwabhsn SGH Ilmenau 27:23
43021116 Sa, 22.10.2016 16:00 421301 HSV Sömmerda SGH Ilmenau 26:21
43021125 Sa, 29.10.2016 19:30 420711 SGH Ilmenau SV Hermsdorf 2 19:15
43021128 Sa, 05.11.2016 20:00 420101 Aufb Altenburg SGH Ilmenau 34:21
43021135 Sa, 19.11.2016 19:00 420711 SGH Ilmenau Post SV Gera 25:23
43021139 So, 04.12.2016 16:00 420712 SGH Ilmenau Oppurg/Krölpa 25:29
43021143 So, 11.12.2016 14:00 420316 HBV Jena 2 SGH Ilmenau 31:21
43021152 Sa, 14.01.2017 19:00 420711 SGH Ilmenau Motor Arnstadt 29:22
43021160 Sa, 21.01.2017 17:45 421423 HV Artern SGH Ilmenau 25:25
43021161 Sa, 28.01.2017 19:00 420711 SGH Ilmenau HSV Sömmerda 31:18
43021170 Sa, 25.02.2017 19:30 420301 SV Hermsdorf 2 SGH Ilmenau 24:30
43021173 Sa, 04.03.2017 19:00 420711 SGH Ilmenau Aufb Altenburg 26:29
43021180 So, 12.03.2017 16:00 420105 Post SV Gera SGH Ilmenau 24:24
43021184 So, 02.04.2017 16:00 420213 Oppurg/Krölpa SGH Ilmenau 27:24
43021105 Sa, 08.04.2017 19:00 420711 SGH Ilmenau Großschwabhsn 34:27
43021115 Sa, 22.04.2017 19:00 420711 SGH Ilmenau HV Artern 20:22
43021188 Sa, 29.04.2017 19:00 420711 SGH Ilmenau HBV Jena 2 24:32

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Nr. Datum Uhrzeit Ort Heim Gast Ergebnis
1. Runde Sa, 03.09.2016 13:00 420122 Conc. Reudnitz SGH Ilmenau 26:31
2. Runde So, 02.10.2016 16:00 420125 Blau-Weiß Auma SGH Ilmenau 35/32 n.V.

In zweiter Halbzeit Spiel gegen Gispersleben verloren

TSV Motor Gispersleben - SG HB Ilmenau I – am 06.04.2019 in Erfurt

Endstand 38:31, Hz 19:19

2min-strafen 4:3, 7m 3: 5(3Tore)

Schiri: Große/Luhn aus Eisenach/Schnellmannshausen

Ilmenau mit: Grötzsch, Stützer im Tor,

Beyer(9), Kasch, Rehtanz, Oppermann(3), Kreisel, Genath(9), Brill(4), Brückner(6/3), Draffehn

Am Samstag Nachmittag mussten die Ilmenauer Handballer zum schweren Auswärtsspiel gegen Gispersleben nach Erfurt fahren. Ilmenau konnte zwar fast alle Stammspieler aufbieten, aber der Gastgeber hielt beim Kampf um die Punkte mit einer vollen Auswechselbank dagegen . Trainer Rocktäschel hatte im Vorgespräch auf die schnellen und kampfstarken Gastgeber hingewiesen und vor allem eine sehr gute Deckungsarbeit gefordert.

In dem schnellen unnd torreichen Spiel hatte Ilmenau einen sehr guten Start und Brückner schoss mit seinem Kontertor Ilmenau in Führung. Nach dem zwischenzeitlichem Ausgleich schossen Brill über die Mitte und Beyer mit einem Kontertor die Ilmenauer mit 1:3 in Führung. Noch einmal kam Gispersleben heran und konnte ausgleichen. Dann zog Ilmenau das Tempo weiter an und nach 2 Toren von Brill und 4 Kontertoren von Beyer hatte sich Ilmenau mit 4:9 etwas Luft verschafft. Gispersleben steckte aber nie auf und kämpfte sich immer wieder heran. Vor allem Ahrens mit seinen Fernwürfen hielt die Gastgeber im Spiel. Bis zur 22.minute konnte Ilmenau den 3-Tore-Vorsprung beim 14:17 halten, dann nutzte Gispersleben einige Ilmenauer Fehlwürfe und Unkonzentriertheiten aus und erzielte In der letzten Sekunde der 1.Halbzeit noch den Ausgleich.

Die zweite Hälfte begann Ilmenau mit einem schönen Kreistor von Genath. Danach kippte aber das Spiel und Gispersleben ging erstmals mit einem Tor von Trommer 21:20 in Führung. Oppermann konnte zwar noch einmal ausgleichen, aber dann beherrschte der Gastgeber das Spiel. Über die Stationen 23:21, 25:22 und 27:23 baute Gispersleben den Vorsprung immer weiter aus. Ilmenau verkrampfte immer mehr und selbst freie Schussmöglichkeiten und 2 Siebenmeter konnten nicht verwandelt werden . Selbst eine Manndeckung gegen Ahrens nutzte wenig, da Ley und Schalles ihre Chancen am Kreis zu weiteren Toren nutzten. Gispersleben nutzte die Ilmenauer Fehlwürfe zu schnellen und erfolgreichen Kontern aus und gewann am Ende sicher mit 38:31.

Mit dieser unerwarteten Niederlage wird das letzte Punktspiel gegen Apolda II das Endspiel um den Staffelsieg. Jetzt liegt es am Trainer, die Mannschaft opimal vorzubereiten, um das geplante Ziel zu erreichen.

kdh

Nach Großem Kampf in Meiningen gewonnen

ESV Lok Meiningen - SG HB Ilmenau I – am 17.03.2019 in Meiningen

Endstand 32:33, Hz 15:16

2min-strafen 7:5,Rote Karten 0:1(3mal 2Minuten), 7m 5(4): 9(6Tore)

Schiri: Kallenbach/Vockenberg aus Bad Salzungen/Eisenach

Ilmenau mit: Grötzsch, Stützer im Tor, Beyer(8), Kasch(3), Rehtanz(2), Oppermann(6), Genath(5), Brill(9/4), Draffehn, Barthelmes

Am Sonntag Nachmittag mussten die Ilmenauer Handballer zum schweren Auswärtsspiel in der Multihalle in Meiningen antreten. Ilmenau musste aus Krankheitsgründen auf Brückner und Kreisel verzichten, Rehtanz spielte dafür Linksaußen und die Ersatzspieler Barthelmes und Draffehn konnte auch einmal Landesligaluft schnuppern .

Das erste Abtasten beendete der beste Meininger Ludwig mit seinem ersten Tor. Aber Ilmenau antwortete mit einem Fernwurf von Oppermann und Beyer schloß einen Konter zur erstmaligen Ilmenauer Führung ab. In der restlichen Halbzeit wechselte die Führung ständig, aber keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Auf ilmenauer Seite leitete Brill die Kombinationen ein und Beyer von Halblinks sowie Oppermann von Halbrechts warfen die Tore.. Einige Male klappte auch das Anspiel an die Kreismitte sehr schön. In der Abwehr hatte Ilmenau viel Mühe mit den großgewachsenen Kreisspielern und musste teilweise leichterzielte Tore der Meininger hinnehmen. Mit einer knappen Führung von 16:15 für Meiningen ging es in die Pause.

Voller Elan kam Ilmenau aus der Halbzeitpause, wurde aber gleich nach einem Ilmenauer Fehlpass ausgekontert. Bei Ilmenau häuften sich die Fehlpässe und Fehlwürfe und mit einem Zwischenspurt konnte sich Meiningen bis auf 22:18 absetzen. In einem jetzt hektischer werdenden Spiel verteilten die Schiris jetzt viele Zeitstrafen auf beiden Seiten und Ilmenau warf mehrmals an den Pfosten. So konnte Meiningen den Vorsprung bis zum 29:25 in der 50.Minute halten. Auch wenn viele ilmenauer Aktionen erfolglos waren, pushten sich die Spieler untereinander und Brill startete mit einem verwandeltem Strafwurf die Aufholjagd. Mit 4 Toren in Folge schaffte Ilmenau den Anschluß zum 30:29, und danach verwandelte Brill einen Strafwurf zum 32:32. In der letzten Minute konnte Ilmenau noch einen Meininger Angriff abfangen, um sofort eine Konter auf Kasch zu spielen. Dieser wurde regelwiedrig abgedrängt und den fälligen Strafwurf zur 32:33 Führung verwandelte Brill. Der letzte Meininger Angriff konnte nur noch auf Kosten eines Strafwurfes unterbunden werden und Torwart Grötzsch kröhnte seine gute Leistung mit einer Parade.

Damit holte sich Ilmenau den knappen Sieg dank eines hervorragenden Kampfgeistes der ganzen Mannschaft.

kdh

Mit schlechter Chancenverwertung in Gera verloren

Nach schwachem Spielbeginn und vielen Fehlwürfen Spiel in Gera verloren

Post SV Gera - SG HB Ilmenau I – am 24.02.2019 in Gera

Endstand 29:25, Hz 15:11

2min-strafen 7:4,Rote Karten 1:1, 7m 2: 8(6Tore)

Schiri: Hanse/Leinhos aus Weimar

Ilmenau mit: Grötzsch, Stützer im Tor, Beyer(3), Kasch, Rehtanz, Oppermann(3), Kreisel(3), Genath(2), Brill(4), Brückner(10,6),Gelhaar

Am Sonntag Nachmittag mussten die Ilmenauer Handballer zum schweren Auswärtsspiel in der Panndorfhalle antreten. Während Ilmenau mit der üblichen Stammmannschaft ( nur Torhüter Stützer und Gelhaar waren dazugekommen) auflief, hatte Gera eine volle Auswechselbank.

Von Anfang an beherrschten die Geraer das Spiel und wollten unbedingt ihre Siegesserie der letzten Spiel fortsetzen. Das erste Abtasten beendete der Geraer Herling mit seinem ersten Tor. Ilmenaus Angriffsaktionen waren zu ungenau und drucklos und Brill sowie Genath hatten ihre ersten Fehlwürfe. Gera war bei ihren Angriffsaktionen druckvoller und nutze ihre Möglichkeiten zur 3:0-Führung. Erst danach konnte Brückner mit einem Tor von Linksaußen das erste Tor erzielen. Nach einem verwandeltem Strafwurf zum 4:2 keimte etwas Hoffnung bei Ilmenau auf, aber Gera spielte unbeeindruckt weiter und zog bis auf 8:2 davon. In einer Auszeit ordnete Trainer Rocktäschel die Verteidigung neu, und mit dem neu eingesetzten Torwart Stützer war Ilmenau ein gleichwertiger Gegner. Kreisel, Brückner und Oppermann waren jetzt erfolgreich und mit dem 12:9 durch Brill war Ilmenau wieder herangekommen. Gera nutzte eine Ilmenauer Zeitstrafe für weitere Tore und mit 15:11 wurden die Seiten gewechselt.

In der zweiten Hälfte wollte Ilmenau mit Elan den Abstand verringern, aber ein verworfener Strafwurf und weitere Fehlwürfe ließen Gera wieder bis auf 18:12 davonziehen.Ab der 36.Minute die beste Phase der Ilmenauer. Eine Strafzeit der Geraer nutzte Ilmenau zu Toren. Mit schnellen Kontern über Kreisel und Beyer, sowie Toren von Genath und Oppermann wurde der Abstand verringert und beim 19:17 hatte Ilmenau wieder Anschluss gefunden. Leider stuften jetzt die Schiris eine Abwehraktion von Genath als rotwürdiges Foul ein, und Gera nutzte die Überzahl zu weiteren Toren. Ilmenau kämpfte zwar verbissen um jeden Ball, konnte aber nicht den 3-Tore-Rückstand verringern. In den letzten 10 Minuten versuchte Ilmenau noch einmal alles, um das Spiel zu drehen, und trotz großem Kampfes fand Gera immer wieder eine Lücke in der Abwehr und gewann das Spiel am Ende mit 29:25.

Damit bekam Ilmenau eine schmerzliche Niederlage zugefügt, die bei besserer Chancenverwertung vermeidbar gewesen wäre. Jetzt hat man ein paar Wochen Zeit, um sich auf die letzten Spiele vorzubereiten und einen guten Saison-Abschluss zu erzielen.

kdh

Mit starker 2.Halbzeit Sieg in Apolda erkämpft

HSV Apolda II - SG HB Ilmenau I – am 16.02.2019 in Apolda

Endstand 25:33, Hz 12:13

2min-Strafen 10:6, 7m 3(2Tore): 7(6Tore)

Schiri: Schieferdecker/Lange aus Hermsdorf

Ilmenau mit: Grötzsch im Tor, Beyer(3), Kasch(3), Rehtanz, Oppermann(7), Genath(6), Brill(6), Brückner(8,6), Herklotz, Draffehn

Zu etwas ungewohnter Zeit ( Samstag 13 Uhr ) mussten die Ilmenauer Handballer in Apolda antreten. Die Ilmenauer musssten auf den erkrankten Kreisel und die Langzeitverletzten Crone und Dreher verzichten. Dafür kam Draffehn in die Mannschaft.

Nach dem ersten Abtasten entwickelte sich ein schnelles und umkämpftes Spiel mit wechselnden Führungen. Nach dem 2.2 – Gleichstand konnte sich Ilmenau erstmals mit einem Kreistor von Genath und einem Fernwurf von der Mitte durch Brill auf 2:4 absetzen. Jedoch nutzten die Gastgeber Ilmenauer Fehlwürfe und Fehlabspiele zu schnellen Kontern und drehten das Spiel bis zum 6:4. Diesen Vorsprung hielt Apolda bis zum 9:7. In der Verteidigung hatte sich jetzt Ilmenau mit dem gut haltenden Torwart Grötzsch immer besser auf die Apoldaer Angriffsspieler eingestellt und im Angriff wurden jetzt die Anspiele an die Kreisläufer immer genauer und Tore von Kasch und Genath brachten Ilmenau wieder mit 10:11 in Front. Den knappen Vorsprung hielt Ilmenau mit 12:13 bis zur Halbzeitpause.

Mit frischen Kräften und voller Elan kamen die Ilmenauer aus der Pause und beeindruckten die Apoldaer mit schnellen Kombinationen und Toren der Aufbauspieler. Oppermann von Halbrechts, Brill über die Mitte und Beyer von Halblinks schossen einen 3-Tore Vorsprung auf 13:16 heraus. Nach ausgeglichenem Spiel bis zum 17:20 legte Ilmenau noch einmal zu und nutzte die Unterzahl der Apoldaer zu weiteren Toren. Nach dem 19:25 kam Apolda noch einmal kurz auf , aber mit weiteren Toren von Oppermann und Brill zum 22:29 war das Spiel entschieden. Ilmenau konnte jetzt noch etwas durchwechseln und gewann am Ende sicher mit 25:33.

Ein feiner Auswärts-Sieg der Ilmenauer , die sich damit ruhig auf die nächsten Auswärtsspiele in Gera ,Meiningen und Gispersleben vorbereiten können. kdh

Sieg der Männer in der Campushalle

Highspeed und Schlafwagen

Die SG Handball Ilmenau gewinnt das Spitzenspiel ihrer Landesliga-Staffel 1und erobert damit deren Tabellenspitze.

SG Handball Ilmenau - SG Suhl/Goldlauter II am 09.02.19 In Ilmenau

Endstand: 27:22, Halbzeit 14:7

SG Ilmenau: Grötzsch, Stützer (45.-49.); Brill (3), Beyer (6), Kreisel (2), Genath (5), Brückner (8/3), Oppermann (3), Rehtanz, Kasch, Herklotz (n. e.)

Schiedsrichter: Grußdorf/Schwarzien (HV Artern) - Zuschauer: 80 -

Strafwürfe: SG Ilmenau 4/3, Suhl/Goldlauter II 0 -

Zeitstrafen: SG Ilmenau 6, Suhl/Goldlauter II 9 - Rot: Griebel (Suhl/Goldlauter II, 52., drei Zeitstrafen)

Ilmenau - "Spitzenreiter, Spitzenreiter", so konnten die Gastgeber am Ende auf dem Spielfeld jubeln. Die Revanche für das 25:29 vom Hinspiel gelang ihnen, und zwar mit einem Tor mehr, was bei Punktgleichheit am Saisonende wichtig wäre.

Letztlich war dieses Top-Match eine eindeutige Sache für die Gastgeber, die punktgenau ihr Leistungsvermögen abriefen. Dagegen waren die Gäste nicht in der Besetzung vom Hinspiel (vor allem fehlte der erfahrene Abwehrspieler Thieme) und auch nicht in ihrer damaligen Form angereist. Sie führten zwar zunächst 0:2, auch weil ihr Torwart S. Wetzl wieder gut aufgelegt war und früh einiges parierte. Aber es wurde auch ebenso früh klar, dass Suhls tempoverzögernder Schlafwagen-Handball dem Speed der Gastgeber nicht gewachsen sein würde - und so kam es dann auch: Nachdem Brill das 4:3 erzielt hatte (12.) gab Ilmenau die Führung bis zum Schluss nicht mehr ab.

Erste Grundlage dafür war einmal mehr eine starke Abwehr. Im 5:1-System, mit Beyer oder Rehtanz in vorgezogener Position, gelangen viele Ballgewinne oder es wurden schlechte Abschlüsse erzwungen. "Man hat gesehen, dass sie mit dem Haftmittelverbot nicht klar kamen", analysierte SG-Trainer Jens Rocktäschel die vielen Suhler Fehler. "Allein ihr Torwart hat sie im Spiel gehalten." Deshalb war auch die Verwertungsquote der Ilmenauer Konter keineswegs optimal. Dass Abwehrchef Brill - übrigens zum dritten Mal hintereinander - früh die zweite Zeitstrafe bekam (21.) und ab da nur noch im Angriff eingesetzt werden konnte, wurde abermals gut kompensiert.

Frühe Vorentscheidung

Am Ende der ersten Halbzeit zog Ilmenau trotz Unterzahl auf 10:4 davon (23.) und zur Pause, zuvor eine längere Unterzahlphase der Suhler nutzend, lag die SG sogar 14:7 vorn - das war schon die Vorentscheidung. Neben dem gewohnt starken Brill präsentierte sich diesmal Kreisel deutlich besser als vor einer Woche gegen Saalfeld, und auch die Kreisanspiele auf Genath (5 Tore) gelangen weitaus öfter als noch im Hinspiel.

Höchstens vier Tore

Nach dem Wechsel konnte Ilmenau diesen Vorsprung bis zur Schlussviertelstunde halten, obwohl Suhl/Goldlauter II jetzt im Angriff effektiver war. Weiter als bis auf vier Tore (20:16/48.) konnte der Gast den Rückstand aber nie verkürzen. In dieser Phase tilgte Brill mit dem 21:16 in Unterzahl sofort jede aufkommende Unruhe; später zog Beyer mit vier Toren zum 26:19 (56.) den Suhlern endgültig den Zahn. "Ich hab’ nicht viel überlegt, sondern einfach draufgeworfen", meinte der Schütze. Wie auch immer: Super-Keeper S. Wetzl, der zuvor unter anderem zweimal dem sonst so sicheren Oppermann den Torjubel verdarb, fand gegen diese Würfe nun keine Mittel mehr.

Trainer Jens Rocktäschel aber konnte nach diesem zweiten Heimsieg über einen direkten Kontrahenten aus dem Spitzenfeld bilanzieren: "Jetzt sollten wir unser erstes Saisonziel, einen Platz unter den ersten fünf zur Qualifikation für die neue, eingleisige Landesliga, geschafft haben. Vielleicht können wir unser zweites Saisonziel, Platz eins bis drei, nun auch noch realisieren. Aber es kommen noch ein paar schwierige Auswärtsspiele."

Nach wie vor kein Thema ist die Thüringenliga. "Dafür ist unsere Spielerdecke viel zu dünn", wiederholte Jens Rocktäschel das Argument vom Vorjahr. "Allein was wir aktuell für Kopfstände machen müssen, um einen zweiten Torwart aufbieten zu können ..." Zumindest ist derzeit wieder ein neuer Kreismittespieler von der Uni im Anmarsch, der Jonas Genath ersetzen könnte, falls dieser am Saisonende Ilmenau verlässt.

FW vom 10.02.19 Rab

Das Ruder gegen Saalfeld/Könitz herumgerissen

Ilmenau – Manchmal liegt die Zeitung mit ihren Prognosen ja auch richtig:

Das Landesliga-Verfolgerduell am Samstag zwischen der SG Handball Ilmenau und der HSG Saalfeld/Könitz kam tatsächlich – zumindest in Sachen Spannung – fast an die großen WM-Duelle ran. „Mann, das war richtig geil!“, genoss Hannes Oppermann nach dem Schlusspfiff, völlig ausgepumpt, aber überglücklich, diesen 30:27-Heimsieg nach einem 11:14 zur Pause. Der Linkshänder hatte nicht nur acht Tore beigesteuert, sondern sich auch als Abwehrchef bewährt, nachdem Johannes Brill zwei frühe Zeitstrafen kassiert hatte. „Die Mannschaft hat richtig viel Moral und Willen bewiesen“, resümierte Trainer Jens Rocktäschel ein Spiel, das nach der ersten Halbzeit eigentlich schon verloren schien. Doch wieder zeigte sich: Je dünner die Spielerdecke bei der SG wird, desto stärker schwillt ihr Kampfgeist an. Vor allem im Tor muss der gesamte Verein derzeit große Personalprobleme verkraften, nachdem sowohl Markus Dreher als auch Andreas Stützer länger ausfallen und auch „Bo“ Bienert nicht ganz fit ist. Fürs Feldspiel standen dagegen zumindest acht Akteure zur Verfügung, „und das war wichtig, denn diesmal konnten wir zumindest ein bisschen wechseln“, so der Coach. „Der Knackpunkt der Partie war aber der Beginn der zweiten Halbzeit.“ Der Ex-Thüringenligist von der Saale hatten einen lauten Fanklub, viele junge Spieler und einen beeindruckenden Kreismitte-Hünen mitgebracht. Den Ilmenauern ging zu Beginn sehr viel schief und so lagen sie bis zum 3:4 zurück. Doch weil Saalfeld recht unpräzise warf und Grötzsch im Tor eine starken Tag erwischte hieß es nach 13 Minuten 5:4. Die 5:1-Abwehr, mit Beyer in vorderer Position, machte viele Ballgewinne und so lag Ilmenau nach Kontern sogar 8:5 vorn (17.). Leider folgte eine Phase mit vielen versiebten Ilmenauer Angriffen. Der Gast schien nun sein Spiel gefunden zu haben, glich beim 9:9 aus (23.), holte sich die Führung zurück. Am Ende der ersten Halbzeit gab’s dann gleich zwei Zeitstrafen gegen die Hausherren und Saalfeld/Könitz zog auf drei Tore weg (11:14). Jetzt drohte die erste Heimniederlage. Aber die SG riss das Ruder herum. Zunächst mal wurde in der verbliebenen 4:6-Phase nach Wiederanpfiff kein weiterer Rückstand zugelassen. Dann holten sich die Ilmenauer ihre Angriffssouveränität zurück. Kreisel steigerte sich, die Kreisanspiele auf Genath gelangen besser und der nur noch im Angriff spielende Brill führte gut Regie, obwohl er angeschlagen war. Als sich das „Strafwurf-Elend“ von Großschwabhausen zu wiederholen drohte trat Youngster Rehtanz an den Punkt und traf viermal. Beim 19:19 (41.) war der Ausgleich da, bei 23:22 (48.) lag Ilmenau erstmals wieder vorn und zog nun bis auf 27:23 (53.) weg. Saalfeld dagegen geriet dadurch völlig aus dem Konzept, verwarf viele Angriffe und fing sich in der Schlussphase auch noch drei unnötige Zeitstrafen ein. Am Ende stand ein Heimsieg, der der SG den zweiten Tabellenplatz zurück brachte und zugleich die Revanche für die 27:34-Niederlage vom Hinspiel war.

SG Ilmenau: Grötzsch; Brill (4), Beyer (4), Kreisel (2), Genath (5), Brückner (3/1), Oppermann (8), Kasch, Rehtanz (4/4), Herklotz (n. e.)

Schiedsrichter: Hausdörfer/Löwe (THC) –

Zuschauer: 100 –

Strafwürfe: SG Ilmenau 8/6, Saalfeld/Könitz 2/2 –

Zeitstrafen: SG Ilmenau 4, Saalfeld/Könitz 6

 

rab

In den letzten 5 Minuten verloren

Spielbericht Handball Landesliga Männer Staffel 1

SV Fortuna Großschwabhausen -SG HB Ilmenau I am 26.01.19 in Großschwabhausen

Endstand 36:31 – Halbzeit 16:18

7 m- 6(4verw.) : 8(2verw.), 2Min-Strafen 6:5, rote Karten: 1:1

Schiri: Meisel/Schwertz

Ilmenau mit Grötzsch im Tor,

Beyer(6), Rehtanz, Oppermann(9,1), Kreisel(5,1), Genath(6), Brill(2), Brückner (3)

Der Tabellenzweite aus Ilmenau musste am vergangenen Samstag zu den heimstarken Fortunen nach Großschwabhausen reisen. Der SG fehlten mit M. Dreher für die Torhüterposition sowie N. Crone, S. Kasch und J. Herklotz gleich vier Spieler verletzungs- und familiärbedingt. So standen dem Team nur acht Akteure zur Verfügung.

Trotz dieser Tatsache ging man die Aufgabe optimistisch an. Über Kreisel, Oppermann und Beyer wurde dann schon mal ein guter Start hingelegt und die 3:1 Führung herausgespielt. Doch bereits in der ersten Hälfte zeigte sich, dass die Chancenverwertung – besonders vom Siebenmeterpunkt – nicht optimal war. Im Verlaufe der Partie sollten insgesamt sechs der acht fälligen Strafwürfe nicht verwandelt werden. Und so schaffte man es nicht, sich von den Gastgebern entscheidend abzusetzen, die bei Weitem auch nicht fehlerfrei agierten. Über die Torschützen Brückner, Kreisel und Beyer konnte die knappe Führung behauptet werden und so ging man mit zwei Toren Vorsprung in die Pause. Für die Partie waren zwei erfahrene Schiedsrichter aus der Mitteldeutschen Oberliga angesetzt, die in ihrer Regelauslegung der Strafen sehr kleinlich vorgingen, was dazu führte, dass Ilmenaus zentraler Abwehrspieler J. Brill bereits nach 24 Minuten zweimal mit einer 2-Minuten-Strafe pausieren musste und somit akut gefährdet war, vom Spiel ausgeschlossen zu werden. Die Abwehr wurde dadurch etwas umgebaut, was die Mannschaft gut umsetzen konnte.

In Hälfte zwei sollte dies aber noch eine entscheidende Rolle spielen. Da schafften es die Gäste anfangs, sich bis Minute vierzig einmal mit vier Toren abzusetzen. Doch dann folgte eine Phase, in der im Angriff nicht mehr viel zusammenlief und Großschwabhausen, angetrieben von seinem lautstarken Publikum, sogar mit einem Tor in Front ziehen konnte. Zwar schaffte Ilmenau über Kreisel und Beyer wieder die Führung, doch dann passierte die aus Sicht der Gäste unberechtigte dritte Zeitstrafe für J. Brill, der dadurch mit Rot vom Platz musste. So war nun auch der auf der Rückraum-Mitte-Position agierende Kopf des Angriffsspiels aus dem Rennen. Durch die anschließende Diskussion mit den Schiedsrichtern wurde obendrein noch eine zusätzliche Strafe ausgesprochen und Ilmenau musste vier Minuten lang in Unterzahl spielen. Das ohnehin ohne wirkliche Wechseloptionen angetretene Team wendete in dieser Phase extrem viel Kraft auf, um die Partie offen zu halten. Dies sollte sich dann in den letzten und entscheidenden fünf Minuten rächen, als nur noch ein Tor durch P. Beyer zum 31:31 gelang. Während die Gastgeber nun Treffer um Treffer erzielten, fehlte der SG HB Ilmenau nun die nötige Konzentration und mannschaftliche Geschlossenheit in den Angriffs- und Abwehraktionen. So blieb am Ende nichts weiter übrig, als den jubelnden Gastgebern zu gratulieren.

Jens Rocktäschel

Knapper Sieg nach gutem Spiel in Jena

Knapper Sieg nach gutem Spiel

HBV Jena II - SG HB Ilmenau I – am 13.01.2019 in Jena

Endstand 30:31, Hz 12:16

2min-strafen 6:3, 7m 1: 3

Schiri: Lugauer; Schuster aus Gotha

Ilmenau mit: Grötzsch,Dreher im Tor,

Beyer(1), Kasch, Oppermann(7), Kreisel(5), Genath(10), Crone(3), Brückner(4,3), Herklotz(1)

Im wichtigen Auswärtspiel in Jena konnte Trainer Rocktäschel ausser Brill und Rehtanz auf die Stammannschaft zurückgreifen. Die ilmenauer Spieler waren hochmotiviert und wollten unbedingt aus Jena die Punkte nach Hause bringen.

Am Anfang noch gleichwertiges Spiel, indem Jena das erste Tor erzielte, aber Genath mit seinem ersten Kreistor postwendend wieder ausglich. Torwart Grötzsch hielt von Anfang an stark und Brückner konnte seinen Konterpass zur ersten Führung 1:2 ausnutzen. Die Ilmenauer Deckung stellte sich jetzt immer besser auf die Jenaer Angriffe ein und im Angriff wurden die Angriffskombinationen immer wieder erfolgreich durchgespielt . Leider knickte Kasch ohne Fremdeinwirkung um und musste durch Beyer ersetzt werden. Über die Stationen 3:5, 5:7 konnte sich Ilmenau dank der Fernwurftore von Oppermann und Kreistore von Genath bis auf 5:9 absetzen. Diesen 4-Tore-Vorsprung hielt Ilmenau bis zum Halbzeitstand von 12:16.

In der zweiten Halbzeit gleichwertiges Spiel bis zum 14:18, ehe Jena mit schnellem Konterspiel wieder bis auf 17:18 herankam. Während Jena ihre Wechselmöglichkeiten ausnutzte, waren bei Ilmenau die Wechselmöglichkeiten rar. Und das ging natürlich auf Kosten der Konzentration. Aber die Ilmenauer kämpften vorbildlich und nach Toren von Kreisel und Genath brachte Crone mit seinem 22:25 die Ilmenauer wieder in Führung . mit einer guten Deckung und Kontertoren konnte Ilmenau sogar den Vorsprung weiter auf 24:29 vergrößern. Aber die letzten 10 Minuten sollten doch noch einmal sehr spannend werden. Crone warf noch das beruhigende 26:30, ehe Jena mit fulminanten Endspurt und schnellen Kontern den 30:30 Ausgleich schaffte.

In den letzten 4 Minuten wogte der Kampf ohne Torerfolg hin und her, ehe Ilmenau in der letzten Minute ihren Angriff durchspielte und Crone seine Chance mit einem Fernwurf zum 30:31 nutzte. Jena konnte ihre letzten 10 Sekunden nicht mehr zum Ausgleich nutzen und die Ilmenauer lagen sich nach dem Schlusspfiff verschwitzt und vollkommen fertig in den Armen.

Ein sehr schöner Erfolg der Ilmenauer, der nicht nur den 2. Platz weiter festigte, sondern auch die Mannschaft weiter zusammenschweisste.

kdh

Arbeitssieg gegen Oppurg/Krölpa

Jahresbeginn mit Arbeitssieg gegen Opprg/Krölpa

SG HB Ilmenau I – HSG Oppurg/Krölpa am 06.01.19 in Ilmenau

Endstand 29:20, Hz 17:9

2min-Strafen  1:3, 7m 1 : 5(4 verwandelt)

Schiri: Krech/Siebert aus Breitungen

Ilmenau mit: Grötzsch,Bienert im Tor,

Kasch(2), Rehtanz(1), Oppermann(8), Kreisel(6), Genath(4), Brückner(5,1), Herklotz(3), Barthelmes, Draffehn

Am Sonntag-Nachmittag hatten die Ilmenauer Handballer zu Jahresbeginn die HSG Oppurg/Krölpa in der Campushalle zu Gast. Auf Ilmenauer Seite fehlten Beyer,Brill und Torwart Dreher, dafür konnten Draffehn, Barthelmes und Torwart Bienert Landesliga-Luft schnuppern.

Die Gäste waren mit einer kampfstarken Truppe angereist und lieferten ein gutes Spiel ab. Im Spiel erzielte Oppermann nach dem ersten Abtasten mit einem Fernwurf von Halbrechts das erste Tor. Die Gäste konnten zwar noch mit einem Kreistor ausgleichen, aber dann hatte sich die ilmenauer Deckung gut auf die Gäste eingestellt. Mit schnellen Kontern über Oppermann wurde der Vorsprung bis auf 3:1 ausgebaut. In den folgenden 5 Minuten noch einmal ausgeglichenes Spiel, wobei Oppurg mehrmals über Halbrechts erfolgreich war, aber nach dem 5:4 hatte sich die Deckung mit dem gut haltenden Torwart Grötzsch wieder gefestigt und mit schnellen Kontern das 8:4 erreicht. Im Angriff wurden die Kombinationen erfolgreich abgeschlossen und Kreisel sowie Brückner erhöhten den Vorsprung bis auf 12:5. Danach klappte auch mehrmals das Kreisanspiel auf Genath und Herklotz erzielte das Tor zum 17:9 Halbzeitstand.

In der 2.Halbzeit machten die Ilmenauer weiter Druck und schienen nach dem 20:11 das Spiel ganz sicher zu haben, aber die Gäste steckten nie auf und kamen nach Ilmenauer Fehlwürfen und einer Zeitstrafe wieder bis auf 20:15 heran. Nach einer Auszeit besann sich Ilmenau aber wieder, und Rehtanz erzielte mit einem Konter das 22:16 und trotz des Einsatzes der Wechselspieler ließ sich Ilmenau das Spiel nicht mehr nehmen und siegte am Ende sicher mit 29:20.

Am Ende ein sicherer Sieg und ein guter Start ins Neue Jahr . Damit wurde der 2.Tabellenplatz gesichert und man kann ruhig die nächsten spiele angehen.

Kdh

Nach Kantersieg gegen Gispersleben wieder an der Spitze

Nach Kantersieg wieder an der Spitze

SG Handball Ilmenau – Motor Gispersleben 39:23 (19:10)

Fröhliche Weihnachten für Ilmenaus Handballer!

Im letzten Landesliga-Spiel des Jahres 2018 gab’s noch einmal einen Kantersieg.

Ilmenau – So in die Festtagspause zu gehen, ist natürlich ideal! Gegen den Aufsteiger, immerhin im Mittelfeld der Tabelle positioniert, ließen die Gastgeber in der Ilm-Sporthalle nichts anbrennen und warfen zum zweiten Mal in dieser Hinrunde 39 Tore. Und nach der überraschenden Niederlage von Suhl/Goldlauter II in Gera kehrten die Ilmenauer damit wieder an die Tabellenspitze zurück. Die Gäste gingen zwar in Führung und glichen beim 2:2 (8.) nochmal aus – dann aber sahen sie sich zusehends auf verlorenem Posten. Die fast optimal besetzten Ilmenauer dagegen nutzten die Gunst der Stunde: Gispersleben musste auf drei Stammspieler verzichten und war auch im Tor nicht gut drauf. Dagegen stand die wieder im 5:1 formierte Abwehr der SG ausgezeichnet und zwang den Gegner oft zu schlecht vorbereiteten Abschlüssen. Die Ilmenauer nutzten das zwar bei ihren Gegenstößen zunächst noch nicht optimal. Aber Torwart M. Dreher entschärfte den ersten Gisperslebener Strafwurf beim 5:4 (14.) und verhinderte so nochmals einen Ausgleich. Dann aber lief die Angriffs- und Kontermaschine auf Hochtouren. Ein Treffer von Oppermann (15.) und zwei von Genath (19.) ließ die SG Handball auf 11:6 enteilen – damit war der weitere Verlauf vorgegeben. Die Gäste verloren im Angriff zusehends an Selbstvertrauen; keiner wollte mehr werfen. Und falls doch, so musste M. Dreher gar keine sonderlich großen Paraden zeigen, um die Würfe zu parieren. Mit dem 19:10 zur Pause war natürlich schon eine gewisse Vorentscheidung gefallen.

Das nutzte SG-Trainer Jens Rocktäschel, um nach dem Wechsel seiner zweiten Reihe Einsatzzeiten zu geben. Kasch und Crone auf den Außenbahnen überzeugten dabei ebenso wie Rehtanz, der am Schluss Brill als Aufbauspieler vertrat. Besonders eindrucksvoll war der Auftritt von Sprung-Werfer Jamin Herklotz: Drei blitzsauber vorbereitete und vollstreckte Rückraumtore steuerte er bei. „Er absolviert derzeit ein Praktikum in Eisenach, kann nicht oft trainieren – um so schöner, dass er sich gut einfügte“, meinte sein Trainer. Eisenacher Handball-Luft scheint ein guter Trainingsersatz zu sein! „Es war gut, dass alle noch mal mitspielen konnten“, so Jens Rocktäschel. Und auch in dieser alternativen Formation baute Ilmenau den Vorsprung weiter aus, selbst in einer Unterzahl-Phase (39.). Einen Kempa-Trick, von Brill abgeschlossen, gab’s als Sahnehäubchen auch noch (39.). Das zweite Sahnehäubchen, das Tor Nr. 40, wurde leider knapp verpasst.

Beim Gast wirkten mit Shenja Brückner (4 Tore) und Ivan Stankovic (2) zwei Ex-Ilmenauer mit. Shenja Brückner, früher Leistungsträger beim HV Ilmenau 55, lebt jetzt in Erfurt und spielt seit drei Jahren in Gispersleben. „Wenn drei Stammspieler für den Rückraum fehlen wird es schwer. Zumal das fehlende Klebemittel in dieser Halle ein großes Problem ist“, meinte er. „Einige von uns haben früher in der Oberliga gespielt und kennen Handball gar nicht anders als mit Harz. Aber deshalb muss man noch lange nicht dem Ball im Angriff quasi dem Gegner überlassen ... Aber an unserem Saisonziel, unter die ersten Fünf zu kommen, halten wir natürlich trotz dieser heftigen Klatsche fest.“

SG Ilmenau: M. Dreher, Grötzsch (ab 31.);

Brill (6/1), Beyer (5), Kreisel (3), Genath (6), Brückner (7/3), Oppermann (6), Rehtanz (1), Kasch, Crone (2), Herklotz (3)

Schiedsrichter: Grußdorf/Schwarzien (HV Artern) – Zuschauer: 50 –

Strafwürfe: SG Ilmenau 4/4, Gispersleben 3/2 – Zeitstrafen: SG Ilmenau 2, Gispersleben 2

 rab- FW vom 10.12.2018

Mit minimaler Besetzung knappe Niederlage in Suhl

Handball-Landesliga:

Mit minimaler Besetzung knappe Niederlage

SG Suhl/Goldlauter - SG HB Ilmenau I – am 01.12.2018 in Suhl

Endstand 29:25, Hz 14:12

2min 3:2, 7m 5(3 verwandelt) : 13(10 verwandelt )

Schiri: Kallenbach,Vockenberg aus Bad Salzungen,Eisenach

Ilmenau mit: Grötzsch,Dreher im Tor,

Beyer(2), Rehtanz, Oppermann(4), Genath(1), Schwock(1), Brill(4), Brückner(13,10), Herklotz

Am Samstag-Abend mussten die Ilmenauer Handballer in der Wolfsgrube gegen die 2.Mannschaft der SG Suhl/Goldlauter antreten . Während die Gastgeber mit einer vollen Wechselbank aufwarteten, musste Trainer Rocktäschel auf die erkrankten Kasch, Crone und Kreisel verzichten, dafür war Brückner wieder mit dabei.

Von Anfang an versuchte Suhl mit druckvollen Kombinationen die Ilmenauer Deckung auszuspielen und war auch mit ihrem Linksaußen Ferbezar zum ersten Tor erfolgreich. Ilmenau hielt aber dagegen und die ilmenauer Angriffe konnten am Anfang nur auf Kosten eines Strafwurfes gestoppt werden. Hier erwies sich Brückner als zunächst sicherer Strafwurfschütze und hielt bis zum 2.2 den Gleichstand. Danach war Oppermann erstmals mit einem Fernwurf aus dem Feld erfolgreich und bis zum 6:6 sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel. Dann schossen Brückner von Linksaußen und Brill über die Mitte Ilmenau erstmals mit 2 Toren in Front. Suhl zog das Spieltempo weiter an und kam durch ihren Außenspieler Triebel wieder zum 8:8-Gleichstand. Nach dem 10:10 verwarf Brückner seinen ersten Strafwurf. 2 Minutenstrafen für Brill und Rehtanz nutzten die Gastgeber wieder zur Führung und mit 14:12 wurden die Seiten gewechselt.

In der zweiten Halbzeit hielt Ilmenau den 2-Tore-Rückstand bis zum 18:16. Suhl hatte sich jetzt immer besser auf die Ilmenauer Angreifer eingestellt und vor allem die Kreisanspiele auf Genath wurden konsequent unterbunden. Nach erfolgreichen Abwehraktionen startete Suhl schnellen Konter und konnte den Vorsprung auf 22:16 vergrößern. Aber Ilmenau gab nicht auf und Torwart Grötzsch gab mit seinen Paraden seinen Mitspielern neue Hoffnung. Beyer von Halblinks, Oppermann von Halbrechts und Schwock von Rechtsaußen ließen Ilmenau wieder bis auf 23:19 herankommen. Die ilmenauer Spieler kämpften aufopferungsvoll, konnten aber gegen routiniert spielende Suhler den Rückstand nicht auf- holen und verloren am Ende mit 29:25. Trotz großem Einsatz und Kampf musste Ilmenau eine weitere Niederlage in Kauf nehmen und kann nur hoffen, nächstes Wochenende wieder mit voller Kapelle aufzulaufen und weitere Punkte zu holen.

kdh

Mit starker Deckung sicherer Sieg gegen Meiningen

Mit starker Deckung sicherer Sieg

SG HB Ilmenau I – ESV Lok Meiningen am 24.11.18 in Ilmenau

Endstand 36.24, Hz 15:10

2min 5:5, 7m 6 : 6(3 verwandelt)

Schiri: Däne, Scholz aus Gera

Ilmenau mit: Grötzsch,Dreher im Tor,

Beyer(2), Rehtanz(1), Oppermann(5), Kreisel(7), Brill(8), Genath(6), Crone(2), Brückner(5), Herklotz

Am Samstag-Abend hatten die Ilmenauer Handballer den Aufsteiger Lok Meiningen in der Campushalle zu Gast. Meiningen präsentierte sich als kampfstarke Mannschaft, aber Genath erzielte das erste Tor von der Kreismitte. Im nächsten Angriff war Meiningen erfolgreich und konnte ausgleichen.

Nach Fehlwürfen von Oppermann und Brückner erzielte der Meininger Ludwig die Führung für die Gäste. In dem ausgeglichenem Spiel konnte sich bis zum 8:8 keine Mannschaft entscheidend absetzen. Auf ilmenauer Seite waren Brückner und Genath am erfolgreichsten, bei Meiningen prägten Pfeifer und Ludwig das Spiel . Nach dem 8:8- Ausgleich hatte sich die Ilmenauer Deckung immer besser auf die Meininger Angreifer eingestellt und im Angriff wurden die Kombinationen immer sicherer. Oppermann warf Ilmenau mit 9:8 in Führung und Kreisel nutzte eine Lücke in der Meininger Abwehr zur erstmaligen 2-Tore-Führung von 10:8. Bis zum 12:10 hielt Meiningen noch mit , aber in den letzten 5 Minuten der ersten Halbzeit erhöhten Beyer und Brill den Vorsprung auf den Halbzeitstand von 15:10.

In der zweiten Halbzeit setzte Ilmenau mit vollem Einsatz das Spiel fort und besonders Brill als sicherer Strafwurfschütze und erfolgreicher Mittelmann vergrößerte den Vorsprung auf 21:11. Damit war das Spiel entschieden. Während Meiningen sich immer mehr an der ilmenauer Deckung festrannte, war Ilmenau mit schnellen Kontern über Oppermann und mit schönen Kombinationen über Kreisel und Crone erfolgreich. So konnte der Vorsprung bis auf 33:16 ausgebaut werden.

In den letzten 10 Minuten kamen auch noch die Wechselspieler zu ihrem Einsatz und Meiningen konnte den Abstand noch etwas verringern. Am Ende gewann Ilmenau sicher mit 36:24 und steht damit erstmals an der Spitze der Tabelle.

Kdh

Nach konzentrierter Leistung -Überlegener Sieg gegen Oppurg

Handball-Landesliga:

Nach konzentrierter Leistung -Überlegener Sieg

HSG Oppurg/Krölpa - SG HB Ilmenau I – am 17.11.2018 in Pößneck

Endstand 19:39, Hz 9:20

2m 5:4, 7m (1 verwandelt) : 5

Schiri: Grußdorf/Schwarziehn aus Nordhausen/Sömmerda

Ilmenau mit: Grötzsch,Dreher im Tor,

Beyer(6), Kasch(1), Rehtanz(4,2), Oppermann(6),Kreisel(1), Genath(10), Crone(2), Brill(8,3), Herklotz(1)

Am Samstag-Abend mussten die Ilmenauer Handballer bei der HSG Oppurg/Krölpa in Pößneck antreten. Während Trainer Rocktäschel auf alle Stammspieler der SG zurückgreifen konnte, mussten beim Gastgeber einige ältere Sportfreunde für verletzte Spieler einspringen. Von Anfang an war klar, das der Sieg nur mit einer konzentrierten Leistung in Abwehr und schnellem und sicherem Spiel im Angriff gelingen konnte. In den ersten Minuten tasteten sich die Ilmenauer über zwei Pfostenwürfe an das Tor heran und Opperg ging mit einem Tor über Linksaußen in Führung. Mit einem verwandeltem Strafwurf glich Brill aus . Oppurg konnte noch einmal mit 2:1 in Führung gehen, ehe das Ilmenauer Angriffsspiel konzentrierter und erfolgreicher wurde. Nach schönem Anspiel von Kreisel erzielte Genath von der Kreismitte den Ausgleich und im nächsten Angriff warf Brill von der Mittelposition die Ilmenauer mit 2:3 in Führung. Eine Strafzeit der Gastgeber nutzten die Gäste zu 3 schnellen Kontern und zur 2:6-Führung. Die Aufbauspieler Beyer,Brill und Kreisel rissen mit ihren schnellen Kombinationen immer wieder Lücken in die Oppurger Deckung und die Kreisspieler Kasch, Genath und Oppermann kamen zu schönen Toren. In der Deckung beeindruckten die Ilmenauer die kräftigen Oppurger mit kompromissloser Deckungsarbeit und über die Stationen 3:9 , 5:12 , 7:15 konnte Ilmenau den Vorsprung kontinuierlich vergrößern und schoss in den letzten Minuten der ersten Halbzeit mit 3 Konter-Toren von Beyer den beruhigenden 9:20-Halbzeitstand heraus.

In der zweiten Halbzeit spielte Ilmenau trotz Einsatz der Wechselspieler und einigen Umsetzungen konzentriert weiter. Rehtanz präsentierte sich neben Brill als sicherer Strafwurfschütze und die schnellen Konter über Oppermann und Beyer entnervten den Gastgeber zusehend. Die Torwarte Dreher und Grötzsch zeigten eine gute Leistung und Genath war nicht nur als Kreismitte-Spieler erfolgreich, sondern warf auch Kontertore und ein Tor von Linksaußen. Am Ende gewann Ilmenau sicher mit 19:39 und festigte damit den oberen Tabellenplatz. Ein schöner Sieg der Ilmenauer , bei der neben der sehr guten Deckungsarbeit auch das Umkehrspiel mit schnellen Kontern gut funktionierte und vor allem der Strafwurffluch beendet wurde. So kann es weiter gehen.

kdh

Nichts für schwache Nerven

Handball-Landesliga Männer

SG HB Ilmenau I – HBV Jena II

Endstand 29:28, Halbzeit 15:13

7m /(5 Tore) : 5(3), 2min 6:5 rote Karte 1:1

Schiedsrichter: Kunze/Arnold aus Mühlhausen

Ilmenau mit Grötzsch,M.Dreher im Tor Brückner(13,5), Oppermann(6), Beyer(4), Kasch(2), Genath(2), Kreisel(1), Brill(1), Rehtanz, Crone

Nach einer keineswegs gutklassigen, aber spannenden Partie der Handball-Landesliga der Männer (Staffel 1) behält die SG Handball Ilmenau mit einem 29:28 (15:13) über HBV 90 Jena II beide Punkte in der Ilm-Sporthalle.

Ilmenau – Es war knapp, aber es hat am Ende doch gereicht: Nach einer nervenaufreibenden Schlussphase brachten die Ilmenauer gerade noch ein Tor Vorsprung ins Ziel, obwohl ihnen in den letzten fünf Minuten kein Treffer mehr gelungen war. Eigentlich schien das Ding ja längst im Kasten: In der 55. Minute war Ilmenau, obwohl in Unterzahl, von 26:26 auf 29:26 davon gezogen: Erst hatte Brückner vom „Punkt“ getroffen, dann einen Konter versenkt, dann tat ihm das Neuzugang Beyer nach sehr gut ausgespieltem Gegenstoß gleich. Nun mauerte der eingewechselte Torwart M. Dreher gegen den bis dahin treffsicheren Jenaer Rechtsaußen Natzschka (10 Tore) die kurze Ecke zu, und im Gegenzug holte Oppermann einen Strafwurf und eine Zeitstrafe gegen Jena heraus. Das war’s doch, oder? Aber Brückner scheiterte mit dem Strafwurf, und fortan vergaben die Gastgeber alle ihre noch folgenden Angriffe leichtfertig. Jena II schaffte den Anschluss, verdaddelte aber in der letzten Minute eine Konterchance (59:14) ebenso wie den allerletzten Angriff mit einem Kreisanspiel.

Dass Referee Kunze hier nicht Straf-, sondern Freiwurf pfiff (den Dreher nach abgelaufener Spielzeit mühelos hielt) wirkte dann fast wie ausgleichende Gerechtigkeit gegenüber jener recht unappetitlich wirkenden Szene, in der sein Kollege vor der Pause Ilmenaus Kreismittespieler Genath in die dritte Zeitstrafe geradezu hineingetrieben hatte (27.).

Der Heimsieg gegen einen gleichstarken Konkurrenten war hochwichtig, aber es erwies sich auch, dass die SG Handball nach dem Weggang ihrer beiden Hünen Mazzoli und Schliebe die Deckung anders, mindestens aber variabler organisieren muss. „Wir müssen offensivere Deckungsysteme einüben – Voraussetzung dafür ist freilich, dass dann auch mal alle gleichzeitig zum Training da sind“, meinte Trainer Jens Rocktäschel, dem die Aufregung über dieses Spiel nach dem Schluss deutlich anzumerken war. „Wir haben einige Male einiges Glück gehabt.“ Dazu gehörte u. a. die hohe Fehlerquote beim Gast, der mit auffällig vielen jungen Akteuren besetzt war.

Dagegen legten die Ilmenauer – wieder mit Neuzugang Brill in Aufbau und Abwehrzentrum sowie mit Neuzugang Beyer auf halblinks – mit einer hohen Wurfausbeute in der Startphase bereits den Grundstein für den späteren Sieg (7:3/7.). Nach einer Viertelstunde wurde Jena II in der Abwehr besser, unterband vor allem die Kreisanspiel-Versuche auf Genath. Dessen Disqualifikation schockte die Gastgeber zunächst nicht und sie zogen in Unterzahl wieder auf 15:11 (28:10) davon. Aber durch taktisch unkluges Verhalten kamen noch zwei Gegentore bis zur Pause dazu (15:13).

Nach dem Wechsel wackelte es beim Gastgeber in Angriff und Abwehr immer häufiger. Jena II glich beim 17:17 (37.) erstmals aus und schaffte das noch fünfmal bis zum 26:26 (54.). Aber ein Rückstand wurde stets vermieden – mitunter allerdings auch nur dank Jenaer Fehler im Angriff. Die letztlich erfolgreiche Schlussphase ist sicher gut fürs Selbstvertrauen, zeigt aber auch, dass die SG Ilmenau dringend mehr Stabilität braucht.

FW-rab

Nach hartem Spiel Gera bezwungen

Handball-Landesliga-Spiel:

Nach hartem Spiel Gera bezwungen

SG HB Ilmenau I – SV Post Gera am 28.10.18 in Ilmenau

Endstand 26:22, Hz 15:10

2min 8:8 rote Karten nach 3.Hinausstellung 1:1 7m 8(3 verwandelt) : 5(4)

Schiri:Bizuga, Müller aus Pösneck

Ilmenau mit: Grötzsch,Dreher im Tor, Beyer(3), Kasch, Rehtanz, Crone(2), Kreisel(5), Genath(4), Oppermann(5,2), Brill(4), Brückner(3,1), Obermann, Herklotz,Wedel

Am Sonntag-Nachmittag hatten die Ilmenauer Handballer den SV Post zu Gast.

Beide Mannschaften konnten mit einer vollen Wechselbank aufwarten. Und die Ilmenauer hatten das Turnier vom Vortag verletzungsfrei überstanden. Von Anfang an entwickelte sich ein körperbetontes Spiel und Ilmenau hatte nach dem ersten Abtasten die Möglichkeit mit einem Strafwurf in Führung zu gehen, aber Brückner warf an den Pfosten. Im Gegenzug machten es die Gäste besser und verwandelten ihren ersten Strafwurf. Die Pechsträhne setzte sich mit weiteren vergebenen Möglichkeiten fort, ehe Oppermann zum 1:1 traf. Dann verteiltes Spiel bis zum 4:4. Eine Strafzeit der Gäste nutzen jetzt die Ilmenauer aus Nach einem verwandeltem Strafwurf durch Oppermann, machte selbiger Spieler noch ein Kontertor und Brill erhöhte auf 7:4. Gera kam zwar noch einmal auf 8:6 heran, aber die Ilmenauer Deckung mit dem gut haltenden Torwart Grötzsch stand jetzt sehr gut und mit schnellen Kontern über Oppermann, Genath und Beyer setzte sich Ilmenau bis auf 13:6 ab .In den letzten Minuten der 1.Hz kam Gera zwar noch etwas heran. Mit 15:10 wurden die Seiten gewechselt.

In der zweiten Halbzeit hielt Ilmenau den 5-Tore-Vorsprung und nach hartem Kampf griffen die Schiris mit Zeitstrafen durch und dadurch ergab sich immer wieder ein Überzahlspiel . Ilmenau hätte bei Verwandlung aller Strafwürfe viel deutlicher gewinnen können, konnte sich aber im Angriffsspiel auf Kreisel, Genath und Brückner verlassen, und hielt den Vorsprung bis zum 26:21. Einen letzten Freiwurf verwandelte Gera direkt und damit endete das Spiel 26:22. Ein schöner Sieg nach großem Kampf. Nun gilt es, auf die gute Deckungsarbeit aufbauend , die Kombinationen weiter zu stabilisieren und vor allem die Strafwurfquote entscheidend zu verbessern

Kdh

Mit kleiner Besetzung gegen Saalfeld verloren

Spielbericht Handball Landesliga Staffel1

HSG Saalfeld/Könitz – SG HB Ilmenau am 20.10.2018 in Gorndorf

Endstand 34:27, Hz 17:13

2min 1:0, 7m 0 : 2

Schiri:Langbein,Schmidt aus Blankenburg

Ilmenau mit: Grötzsch im Tor, Kasch(3), Beyer(5), Rehtanz(1), Crone(3), Kreisel(4), Brückner(9,2), Oppermann(2)

Nur 8 Spieler der SG reisten zum Thüringenliga-Absteiger nach Saalfeld. Mit J. Genath, J. Brill und Torhüter M. Dreher fehlten drei Leistungsträger berufs- und verletzungsbedingt. Trotzdem wollte man den Gastgebern mit aggressiver Abwehr und temporeichem Angriffsspiel entgegentreten. Das gelang besonders in der Anfangsviertelstunde soweit sehr gut. Bis dahin wurde die Partie offengehalten und mehrmals die Führung erzielt. Doch zeichnete sich da bereits ab, dass im Abwehrverbund immer wieder Würfe aus der Nahzone zugelassen wurden und Saalfelds bester Werfer Florian Reiner kaum zu stoppen war. Im Ilmenauer Angriffsspiel wurde von jeder Position Gefahr ausgestrahlt und mit präzisen Würfen oder gelungenen eins gegen eins Aktionen den Saalfeldern Paroli geboten. Gegen Ende der ersten Hälfte schlichen sich erste leichte Fehler in Passspiel und Torabschluss ein, die es dem Kontrahenten gestatteten bis zur Pause auf vier Treffer davonzuziehen. Mit neuem Elan kam Ilmenau aus der Kabine und gestattete den Gastgebern im ersten Angriff kein Gegentor. Doch wurde im direkten Gegenzug der Ball wieder leichtfertig vergeben. Das Bild vom Ende der ersten Hälfte setzte sich mehr oder weniger fort und Saalfeld hatte in der 39. Minute bereits einen 7-Tore-Vorsprung herausgespielt. Trotzdem steckte die SG nicht auf. Die Deckungsarbeit stabilisierte sich und durch drei Treffer von M. Brückner sowie ein Tor von B. Kreisel kam man wieder auf 4 Zähler heran. Doch der Kräfteverschleiß durch die fehlenden Wechseloptionen machte sich sichtbar bemerkbar. Man musste nun die Gastgeber wieder bis zur 53. Minute auf 30:23 davonziehen lassen. Am Ende gelangen den Ilmenauern durch Oppermann, Rehtanz, Brückner und Kreisel noch ein paar sehenswerte Treffer, der Abstand blieb allerdings bis zum Schlusspfiff derselbe.

J.R.

Gelungener Saisonstart der 1.Männermannschaft

Gelungener Saisonstart

SG HB Ilmenau I – SV Fortuna Großschwabhausen am 13.10.18 in Ilmenau

Endstand 34:25, Hz 21:11

2min 3:6, 7m 7(2 verwandelt) : 4

Schiri: Kunze,Arnold aus Mühlhausen

Zuschauer 35

Ilmenau mit: Grötzsch,Stützer im Tor,

Gehlhaar(1), Kasch(2), Rehtanz(3), Kreisel(4), Genath(8), Brückner(8), Obermann(4), Schliebe(4), Wedel, Wichum

Im ersten Saisonspiel der neuen Serie bestimmte Ilmenau das Spielgeschehen von Anfang an. Nach dem ersten Abtasten erzielte Genath von der Kreismitte sein erstes Tor. Brückner konnte zwar den ersten Strafwurf nicht verwandeln, schoss dann aber im nächsten Angriff über Linksaußen sein Tor . Torhüter Grötzsch hatte einen guten Tag und hielt einige Male gut. Nach dem 4:1 durch Kasch leistete sich Ilmenau mehrere Nachlässigkeiten und die Gäste kamen immer wieder heran . Nach dem 8:7 legte Ilmenau richtig los, und konnte neben einer guten Deckung durch schöne Tore von Genath vom Kreis, Kreisel und Brückner mit schnellen Kontern und Obermann über Halbrechts eine beruhigende 16:7- Führung erzielen. Großschwabhausen kam zwar kurzzeitig nochmal auf 17:11 heran, aber mit schnellen Kontern über Rehtanz erzielte Ilmenau den 21:11 – Halbzeitstand. In der zweiten Halbzeit gab Trainer Rocktäschel den Wechselspielern Einsatzzeiten und Ilmenau hielt den 10-Tore Vorsprung. Am Ende ein sicherer 34:25- Sieg der Ilmenauer, die bei einer besseren Strafwurfquote ( nur 2 von 7 Strafwürfen verwandelt) den Sieg noch höher hätten machen können. Aber am Ende ein gelungener Saisonstart, der in den nächsten Spielen in Saalfeld und gegen Gera bestätigt werden muss

kdh

Zu große Besetzungssorgen - Niederlage in Weimar

Punktspiel Landesliga Männer Staffel 1

HSV Weimar - SG HB Ilmenau I am 27.01.18 in Weimar

Endstand 31:22, Hz 14:12

2min 2:3, 7m 5(3Tore):7(6)

Schiri:Lange, Schieferdecker aus Jena/Hermsdorf, Zuschauer:270

Ilmenau mit: Grötzsch, Stützer, Genath(1), Brückner(11,6), Obermann(3), Prunner(3), Draffehn(2), Kreisel(2), Rehtanz, Wedel

Personell stark gehandicapt verliert die SG Handball Ilmenau in der Landesliga (Staffel 1) beim Verfolger, der nun nach Minuspunkten im Vorteil ist.

Jede Ungeschlagen-Serie geht mal zu Ende, und dass der Spitzenreiter beim Verfolger verliert, ist nicht ungewöhnlich. Die Höhe des Resultats überrascht zwar etwas, aber bis zur 43. Minute waren die Ilmenauer beim 19:16 auf Schlagdistanz geblieben. „Die Jungs haben alles gegeben und gut gekämpft“, zeigte sich Trainer Jens Rocktäschel denn auch nicht traurig. „Aber die vielen Ausfälle waren nicht mehr auszugleichen.“

In der Tat war es schon ärgerlich, dass ausgerechnet zu dieser Spitzenpartie die erfolgreiche SG-Formation dieser Saison komplett gesprengt war: Schliebe im Auslandspraktikum (und damit für den Rest der Saison ausfallend), Mazzoli aus persönlichen Gründen nicht zur Verfügung stehend, Kasch noch nicht vom Urlaub zurück – und nach elf Minuten knickte bei einer Abwehraktion am Kreis auch noch Genath unglücklich um und musste mit anschwellendem Knöchel raus. „Das wird wahrscheinlich Wochen dauern“, meinte er resigniert nach dem Abpfiff. Aber selbst diesen Ausfall kompensierten die Ilmenauer noch, hielten bis zur 18. Minute ein 8:8 und zwangen ihren Gastgeber zu einer Auszeit. Talent Michael Rehtanz spielte erstmals von Beginn an in der I. Mannschaft, agierte leider im Abschluss von links außen etwas unglücklich, verteidigte aber gut. Und für den Rückraum hatte man ein neues Ass aus dem Ärmel gezogen: Den ungarischen Linkshänder Attila Prunner. Der 21-Jährige ist seinen schon seit einigen Jahren in Ilmenau lebenden Eltern nach Deutschland gefolgt und trainierte schon einige Wochen mit der Mannschaft – aber am Samstag erst war die Spielberechtigung im Briefkasten des Vereinspräsidenten eingetroffen. Der hoch aufgeschossene Schwarzschopf hatte indes noch Abstimmungsprobleme im Angriff, und wirkte am Ende auch konditionell etwas mitgenommen. Aber das ging eigentlich allen Ilmenauern so, und dadurch entstand dann auch am Schluss noch der hohe Rückstand. Denn Weimar hatte sich eine spezielle Abwehrvariante mit Manndeckung gegen Kreisel und zunächst auch Brückner ausgedacht. Dadurch hatten die Gäste ihre liebe Mühe, zu geordnetem Spiel und Wurfpositionen zu finden. Es ging mitunter ziemlich vogelwild vor Weimars Wurfkreis zu, weil jedem Ilmenauer fast ständig ein Gegenspieler de facto auf den Füßen stand. Aber die SG Handball schaffte es, einen 5:2-Rückstand (9.) wieder aufzuholen – auch weil speziell Brückner ein starkes Spiel machte und sich (mit Ausnahme des allerersten Versuchs) auch wieder als sicherer Vollstrecker der sich zwangsweise ergebenden Strafwürfe erwies. In der Deckung stand man traditionell im 6:0 und unterbrach die erstaunlich langatmig aufgezogenen HSV-Angriffe recht gut. Auch Torwart Grötzsch zeigte sich wieder in guter Form. Mit etwas mehr Besonnenheit hätte die SG mit einem 13:13 in die Pause gehen können, so aber hieß es 14:12. Nach dem Wechsel machten sich die personellen Löcher immer stärker bemerkbar. Vor allem am Kreis, wo jetzt mit Obermann ein „gelernter“ Rückraumspieler agieren musste. Es kam zu immer mehr Ballverlusten und die Abwehr begann zu bröckeln. Weimar setzte sich zusehends ab und schaffte noch einen recht deutlichen Sieg, ohne freilich zu überzeugen.

Bei Ilmenauer Bestbesetzung wäre diese Partie mit Sicherheit anders verlaufen. Schade!

rab - Freies Wort vom 29.01.18

Männer Landesliga - Auswärtsspiel gegen Sömmerda

HSV Sömmerda - SG HB Ilmenau I  am 22.10.16 in Sömmerda

Endstand 26:21, HZ 15:11

Schiris: Jerie/Metzdorf  aus Weimar

2 min 6:1, rote Karte 1:0

7m 4: 6(4)

Ilmenau mit Grötzsch im Tor, Kasch(4), Obermann(4,3),Brückner(3),Schliebe(3,1), Genath(2), Müller(2), Wimmer(1), Herklotz(1), Oppermann(1),Fehlbier, Meyer  

In ihrem 3.Saisonspiel wollten sich beide Mannschaften in Sömmerda nach bisherigen Niederlagen rehabilitieren. Auf Ilmenauer Seite waren die Studenten Brückner, Müller, Wimmer und Fehlbier zurück, dafür fehlten Kreisel, Wilhelmi  und Werthes verletzungsbedingt. Trotzdem fuhren die Ilmenauer optimistisch nach Sömmerda und hatten sich im Training gut auf die Partie vorbereitet. Im Spiel übernahm Sömmerda von Anfang das Heft des Handelns in die Hand und ging mit einem verwandeltem Strafwurf in Führung. Schliebe konnte zwar postwendend wieder ausgleichen, aber nach Fehlwürfen von Obermann und Brückner war der Sömmerdaer Lenke 2 mal mit Fernwürfen erfolgreich und nach zwei weiteren Toren führte Sömmerda mit 5:1. Mit einem verwandeltem Strafwurf leitete Obermann die Aufholjagd ein und nach Toren von Kasch von Linksaußen und Oppermann von Rechtsaußen hatte Ilmenau mit 5:4 wieder den Anschluß geschafft. Aber die Gastgeber spielten ihre Kombinationen immer wieder durch und konnten immer die Führung bis zum 11:10 halten. In den letzten 5 Minuten der ersten Halbzeit verspielten die Ilmenauer den knappen Rückstand und Sömmerda nutzte ihre Chancen zur 15:11- Halbzeitführung.

In den ersten 10 Minuten der zweiten Halbzeit kämpfte sich Ilmenau wieder bis auf 17:15 heran.  Aber Sömmerda spielte einfach cleverer und während Ilmenau selbst freie Konter und Starfwürfe nicht verwandelte, nutzte der Gastgeber seine Chancen und zog wieder bis auf 21:17 davon. In den letzten 10 Minuten versuchte Ilmenau verbissen, den Rückstand zu verringern, aber im Übereifer konnte man sich nur selten durchsetzen und der Spielfluss wurde zu oft durch technische Fehler unterbrochen. So konnte Sömmerda den Vorsprung bis zum Schluss halten und gewann am Ende mit 26:21.

Die Ilmenauer müssen weiter an ihrer Kombinationsicherheit und am Durchsetzungsvermögen arbeiten. Weiter bestehen noch Defizite im schnellen Angriff . Nächste Woche gegen Hermsdorf wird die Mannschaft noch mehr gefordert werden.   Kdh 

Männer Landesliga - Auswärtsspiel in Großschwabhausen

Landesliga-Spiel SV Fortuna Großschwabhausen - SG HB Ilmenau I  am 08.10.16 in Großschwabhausen

Endstand 27:23, HZ 17:14 Schiris: Bizuga/Rudolph aus Saalfeld/Altenburg 2 min 2:6, 7m 2:1 Ilmenau mit Bienert,Günzel  im Tor, Kreisel(5), Oppermann(5), Genath(4), Obermann(3), Herklotz(2), Wilhelmi(2), Werthes(1), Wichum(1), Meyer

Im zweiten Saisonspiel konnte die SG HB Ilmenau trotz Fehlen einiger Stammspieler und zeitgleichem Spiel der Zweiten Mannschaft mit einer gut besetzten Mannschaft nach Großschwabhausen fahren. Ilmenau versuchte von Anfang an, die Gastgeber mit druckvollem Spiel zu beeindrucken und ging auch mit einem durch Obermann verwandeltem Strafwurf in Führung. Aber Großschwabhausen konterte sofort und Frohberg war nach einer Kombination erstmalig mit einem Fernwurf erfolgreich. Herklotz brachte Ilmenau letztmalig in Führung, aber Koch über die Mitte schaffte umgehend den Ausgleich. Danach ausgeglichenes Spiel bis zum 6:6 , bei dem sich besonders Kreisel mehrmals auf Halbrechts durchsetzen konnte. Die Gastgeber zogen jetzt das Tempo weiter an und  konnten nach Fehlwürfen von Herklotz und Kreisel ihre Führung auf 9:6 ausbauen. Mit dieser Führung spielte Großschwabhausen immer sicherer und Ilmenau konnte bis zum Halbzeitstand von 17:14 nur den Abstand halten.

In der zweiten Halbzeit hielt Ilmenau den Abstand bis zum 20:17, ehe Koch wiederholt über die Mittelposition erfolgreich war und den Gastgeber mit 24:17 in Führung brachte und damit das Spiel entschied. Ilmenau kämpfte zwar verbissen weiter und überstand auch eine zweifache Unterzahl gut, konnte aber nach Pfostentreffern von Genath und Obermann nur noch eine kleine Resultatsverbesserung erzielen. So endete das Spiel 27:23 und Ilmenau muss weiter auf die ersten Punkte warten.

Trotzdem war die kämpferische Einstellung gut und eine weitere Verbesserung gegenüber dem 1. Spiel erkennbar. Weiter gearbeitet werden muss besonders an der Angriffsleistung und an der Passicherheit bei den Kombinationen.   kdh

LL - Männer - Klare Niederlage gegen Arnstadt 21:13.

Spielbericht des Derbys aus Sicht der Gastgeber

Gastgeber entscheidet 1. Ilmkreisderby SG Motor Arnstadt – SG Handball Ilmenau 21 : 13 (10:2)

Im ersten Heimspiel der Saison wartete schon der erste Knaller auf die Arnstädter Handballbegeisterten. Zu Gast in Arnstadt war kein geringerer als die SG Handball Ilmenau. In den letzten Spielperioden kam es immer wieder zu heiß umkämpften Vergleichen. Auch heute sollte es nicht anders kommen. Beide Mannschaften präsentierten sich mit einer voll besetzten Bank und den Willen den Gegner zu besiegen. Schon zu Spielbeginn bestimmten vor allem die Abwehrreihen beider Teams das Geschehen. Angriffe wurden gut vorgetragen, verpufften allerdings in der Deckung oder wurden zur Beute des Torhüters. Vor allem Arnstadts Keeper Sven Hilger war besonders gut drauf. Schon die erste Strafwurfchance der Gäste in Minute vier fiel ihm zum Opfer. Erst in der 5. Spielminute gelang D. Heim der erste Treffer des Spiels. Der Bann der Torlosigkeit war nun gebrochen und die SG setzte nach. Ohne die Abwehr zu vernachlässigen erzielten Heim, Bauer, Nießen und Zintl eine 8:0 Führung für Arnstadt. Leider musste Heim bei seinen letzten Treffer auch eine Verletzung in Kauf nehmen und pausieren. Fast jede Abschlussbemühung der Gäste wurde Beute von Torhüter Hilger. In Minute 19 hatten nun auch die Gäste mal Erfolg. Max Wilhelmi brach den Bann für Ilmenau und erzielte das 8:1. Zintl erhöhte und Hilger parierte seinen zweiten Siebenmeter. Das 2. Tor für die Gäste fiel durch S. Kasch und den Schlusspunkt der Tor armen 1. Halbzeit setzte der wieder eingewechselte D. Heim.

Im zweiten Spielabschnitt sollte es so für die SG weitergehen doch es kam dann ganz anders. Die harte Gangart der Abwehrreihen forderte ihren Tribut. Auf Arnstädter Seite waren Ausfälle von Zintl, Pojonie und Hüttner zu beklagen. Heim setzte das Spiel angeschlagen fort. Dieser Ausfall dreier wichtiger Akteure war schwer zu kompensieren. Die Abwehr war etwas anfälliger und dem Angriff fehlte jetzt der Nachdruck. Die Gäste kamen jetzt besser zurecht und das Spiel verlief ausgeglichener. Über die Stationen 12:4, 14:7 16:9 feierten beide Seiten ihre Erfolge. Die Gäste hielten jetzt mit, konnten aber nicht aufholen. Dies wusste auch R. Geyersbach, mittlerweile im Arnstädter Tor, zu verhindern. Beim Stand von 20:10 in der 56. war die Messe bereits gelesen. Diese Derbypunkte bleiben in Arnstadt. Es war am Ende das von allen erwartete heiß umkämpfte Ilmkreisderby.

Zeitstrafen: Arnstadt 6 Ilmenau 6

Strafwürfe Arnstadt 3/2 Ilmenau 6/3

Arnstadt spielt mit Hilger, Geyersbach im Tor, D. Heim 9 Tore, Hüttner, Barthel, Bauer 5, Richter, Winne, Schneider, Bergner 1, Nießen 2, Pojonie, Werner 2 und Zintl 2

Ilmenau: Bienert, Stützer im Tor, Kasch 3, Wichum, Crone, Kreisel 5, Genath 1, Wimmer, Arndt, Brückner 1, Werthes, Schliebe 1, Herklotz, Wilhelmi 2,

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