SG HB Ilmenau

Spielzeit: 2016-2017

Spielgemeinschaft: HV Ilmenau 55 / TU Ilmenau

Spielklasse: Landesliga Staffel 1

Zielstellung: Mittelfeld

Übungsleiter: Jens Rocktäschel, Ronny Lapke

SG Leiter: Klaus-Dieter Heinz

Facebook Auftritt

Nr. Datum Uhrzeit Ort Heim Gast Ergebnis
43021107 Sa, 17.09.2016 19:00 420701 Motor Arnstadt SGH Ilmenau 21:13
43021150 Sa, 08.10.2016 19:00 420414 Großschwabhsn SGH Ilmenau 27:23
43021116 Sa, 22.10.2016 16:00 421301 HSV Sömmerda SGH Ilmenau 26:21
43021125 Sa, 29.10.2016 19:30 420711 SGH Ilmenau SV Hermsdorf 2 19:15
43021128 Sa, 05.11.2016 20:00 420101 Aufb Altenburg SGH Ilmenau 34:21
43021135 Sa, 19.11.2016 19:00 420711 SGH Ilmenau Post SV Gera 25:23
43021139 So, 04.12.2016 16:00 420712 SGH Ilmenau Oppurg/Krölpa 25:29
43021143 So, 11.12.2016 14:00 420316 HBV Jena 2 SGH Ilmenau 31:21
43021152 Sa, 14.01.2017 19:00 420711 SGH Ilmenau Motor Arnstadt 29:22
43021160 Sa, 21.01.2017 17:45 421423 HV Artern SGH Ilmenau 25:25
43021161 Sa, 28.01.2017 19:00 420711 SGH Ilmenau HSV Sömmerda 31:18
43021170 Sa, 25.02.2017 19:30 420301 SV Hermsdorf 2 SGH Ilmenau 24:30
43021173 Sa, 04.03.2017 19:00 420711 SGH Ilmenau Aufb Altenburg 26:29
43021180 So, 12.03.2017 16:00 420105 Post SV Gera SGH Ilmenau 24:24
43021184 So, 02.04.2017 16:00 420213 Oppurg/Krölpa SGH Ilmenau 27:24
43021105 Sa, 08.04.2017 19:00 420711 SGH Ilmenau Großschwabhsn 34:27
43021115 Sa, 22.04.2017 19:00 420711 SGH Ilmenau HV Artern 20:22
43021188 Sa, 29.04.2017 19:00 420711 SGH Ilmenau HBV Jena 2 24:32

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Nr. Datum Uhrzeit Ort Heim Gast Ergebnis
1. Runde Sa, 03.09.2016 13:00 420122 Conc. Reudnitz SGH Ilmenau 26:31
2. Runde So, 02.10.2016 16:00 420125 Blau-Weiß Auma SGH Ilmenau 35/32 n.V.

Guter Saisonabschluss mit Sieg gegen HSG Oppurg/Krölpa

Mit Sieg gegen Oppurg guter Saisonabschluss

SG HB Ilmenau –HSG Oppurg/Krölpa am 21.04.2018 in Ilmenau

Endstand 34:25 , Hz 15:14

7m 3(1 verwandelt):5(4 verwandelt), 2min 0:1

Schiri: Beyer/Wagner aus Könitz

Zuschauer: 55

Ilmenau mit: Grötzsch, Dreher, Kreisel(7), Brückner(3), Mazzoli(6), Kasch(2), Oppermann(7), Genath(4), Crone(4), Obermann(1), Gehlhaar, Rehtanz, Schwock, Wedel

Zum Saisonabschluss hatten die Ilmenauer die Handballer aus Oppurg zu Gast. Obwohl die Plazierungen schon vorher feststanden, konnten die Zuschauer ein spannendes und interessantes Spiel erleben. Die Ilmenauer wollten die Saison mit einem Sieg abschließen und die Gäste wollten die letzten guten Spiele bestätigen. In die Stammsieben kehrte Kreisel nach überstandener Verletzung zurück und durch die Spielverlegung des Spieles der 2.Mannschaft konnte Trainer Rocktäschel die Wechselbank füllen.

Nach dem ersten Abtasten konnte Genath von der Kreismitte nach schönem Anspiel von Mazzoli das erste Tor erzielen. Nach dem Ausgleich der Gäste brachten aber Kasch von Rechtsaußen und Mazzoli von halblinks die Ilmenauer wieder in Führung. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel indem Kreisel mit seinen Würfen über die Mitte besonders erfolgreich war. Leider stand die Ilmenauer Deckung nicht immer sehr gut und so kamen die Gäste immer wieder zum Ausgleich bis zum 10:10.Dann legte Oppurg mit dem 10:11 erstmalig in Führung und hielt diesen knappen Vorsprung bis zum 13:14. Aber Ilmenau verstärkte jetzt ihre Angriffswucht und in der letzten Minute verwandelte erst Mazzoli einen Strafwurf und Oppermann dann einen schnellen Konter zur 15:14-Führung.

In der zweiten Hälfte änderte Ilmenau ihre Deckungsformation auf 5:1 und nahm den besten Gästespieler Bergmann aus dem Spiel.Bis zum 18:18 in der 37.Minute konnten die Gäste noch mithalten, dann schoss Kreisel wieder die Ilmenauer mit 19:18 in Führung. Die Gäste bekamen jetzt immer größere Probleme und Mazzoli und Oppermann vergrößerten den Vorsprung auf 23:20. Eine Auszeit der Gäste nutzte Torwart Grötzsch zur zusätzlichen Motivation. Die nächsten 10 Minuten hielt er sein Tor dicht und die Gäste verzweifelten an seinen Paraden.

Der ilmenauer Angriff lief jetzt immer besser und Crone von Linksaußen , Oppermann von Halbrechts oder mit schnellem Konter sowie Mazzoli von Halblinks vergrößerten den Vorsprung auf 28:20. Damit war das Spiel entschieden und Ilmenau gab in den restlichen 10 Minuten den Wechselspielern noch Einsatzzeiten.

Am Ende gewann Ilmenau mit 34:25 und konnte damit eine sehr gute Saison abschließen. Bei der anschließenden Feier bei Bier und Bratwurst wurde noch viel über die vergangene Saison diskutiert und der Mannschaft großen Kampfgeist und mannschaftliche Geschlossenheit bescheinigt.

Kdh

Mit Sieg in Gera Vizemeisterschaft gesichert

Mit Auswärtserfolg in Gera Vizemeisterschaft gesichert

Post SV Gera - SG HB Ilmenau am 15.04.2018 in Gera

Endstand 25:28 , Hz 11:14

7m 2:3(0 verwandelt), 2min 5:5

Schiri: Arnold,Kunze aus Mühlhausen

Zuschauer: 50

Ilmenau mit: Grötzsch, Dreher, Brückner(5), Mazzoli(11), Kasch(3), Oppermann(3), Genath(3), Crone(3), Rehtanz, Wichum, Alfs

Zum Sonntag Nachmittag fuhren die Ilmenauer in die Geraer Panndorfhalle um den zweiten Platz in der Landesliga zu sichern. Für den verletzten Kreisel rückte Brückner auf die Mittelposition und Crone startete auf Linksaußen. Von Beginn an starteten die Ilmenauer konzentriert und druckvoll.Nach dem ersten Abtasten warf Mazzoli von der Mittelpostion sein erstes Tor. Im weiteren Spielverlauf wurde immer wieder Genath am Kreis angespielt. Die Torgelegenheiten konnten die Geraer nur auf Kosten von Strafwürfen verhindern. Der sonst sichere Strafwurfschütze Brückner konnte die ersten beiden Strafwürfe nur im Nachschuss verwandeln, war aber dann mit einem schnellen Konter zum 1:4 erfolgreich. Mit diesen 3-Tore-Vorsprung endete auch das Spiel, aber dazwischen wogte das Spielgeschehen doch hin und her.Nach dem Genath erstmals ein sauberes Tor von der Kreismitte zum 3:6 geschossen hatte, erhöhte Gera den Druck und schaffte nach Tor von Rechtsaußen und Strafwurf den Anschluss zum 5:6. Ilmenau vertraute aber seinen Qualitäten in Abwehr und Angriff und zwei Kontertore von Brückner brachten wieder den alten Abstand zum 5:8 . Danach gleichwertiges Spiel bis zur Halbzeitpause, bei dem noch die Kreisspieler zu ihrenTorerfolgen kamen, 2x Crone von Linksaußen, 2x Kasch von Rechtsaußen und nocheinmal Genath nach einer schönen Kombination zum 11:14 Halbzeitstand. In der zweiten Hälfte kämpften sich die Gastgeber immer wieder heran, aber Ilmenau hatte auf den Halbpositionen mit Mazzoli und Opperman sichere Fernschützen und in der Abwehr blockte Torwart Dreher mehrere Würfe ab und Ilmenau konnte wieder bis auf 15:19 davonziehen. Gera nutzte ab der 44.Minute Ilmenauer Strafzeiten zur Torerfolgen aus und kam In der 53. Minute wieder bis auf 21:22 heran. Ilmenau verlor aber nie die Übersicht und in einer letzten Auszeit in der 57.Minute schwörte Trainer Rocktäschel seine Spieler für den Endspurt ein. Und es half, Torwart Grötsch parrierte einen wichtigen Ball und Mazzoli und Kasch warfen die letzten Siegtore.

Am Ende gewann Ilmenau mit 25:28 und konnte damit die Vizemeisterschaft in der Landesliga sichern. Grundlage des Sieges waren die mannschaftliche Geschlossenheit und der Wille zum Sieg , sowie sehr gute Leistungen in Abwehr und Angriff. So freuen sich alle auf das letzte Heimspiel und den Saisonabschluss nächste Woche gegen Oppurg.

Kdh

FW- Betretene Mienen beiderseits

Betretene Mienen beiderseits

Ein stimmungsvolles und hochspannendes Kreisderby in der Landesliga endet mit einem Ergebnis, das beiden Kontranenten nichts nützt.

SG HB Ilmenau – SG Arnstadt/Plaue 22:22 Ilmenau

Endlich mal wieder ein großer Handball-Samstagabend in der Ilm-Sporthalle. Aber im Gegensatz zu den gut gefüllten Rängen, auf denen 60 Minuten lang beste Stimmung für beide Derby-Kontrahenten erzeugt wurde, wollte nach dem letzten, vergeblichen Arnstädter Freiwurf auf dem Spielfeld beiderseits keine Stimmung aufkommen: Das Remis zerstörte sowohl Ilmenaus letzte sportlich realistische Hoffnung auf den Staffelsieg, während Arnstadt nun nur noch dann an Ilmenau vorbei und auf den wichtigen Rang zwei kommen könnte, wenn die SG Handball aus den letzten beiden Spielen weniger als drei Punkte holt. Insofern wertete auch Gästetrainer Jens Ludwig das Unentschieden als klaren Punktverlust, obwohl seine Mannschaft in der ersten Halbzeit mit sieben (13:6/22.) und zur Pause noch mit sechs Toren (15:9) zurück lag und daher eine beeindruckende Aufholjagd hingelegt hatte. Die Ilmenauer mussten sich ohnehin ärgern: Fast durchweg hatten sie geführt, dann kassierten sie in der 59. Minute noch das 22:22 durch Armstroff-Goller und trafen danach auch im letzten Angriff nicht mehr. Dass in dieser entscheidenden Phase mehrere Schiedsrichterentscheidungen gegen sie gingen (u. a. wurde ein Tor von Oppermann zum möglichen 23:21 ab- und Genath beim letzten Angriff ein Vorteil weggepfiffen) ließ Sätze wie „Wir wurden in der zweiten Halbzeit eindeutig verpfiffen“ nachvollziehbar erscheinen.

Missratender Gäste-Start.

Ihr bekannt besonnener Trainer Jens Rocktäschel beließ es beim Statement: „Das ist ein für uns ärgerliches, aber am Ende leistungsgerechtes Unentschieden.“ Kollege Jens Ludwig dagegen wurde nicht müde, auf das Klebemittelverbot in der Ilm-Sporthalle zu schimpfen, das für so manchen misslungenen Wurf seiner Jungs verantwortlich gewesen sei: „Angriff ohne Harz ist genau so als ob die Deckung ohne Torwart spielen würde.“ Ob das als Erklärung für den völlig missratenen Arnstädter Auftakt in dieser Partie genügt sei mal dahingestellt. Tatsache war, dass beim hoch motivierten Gast, der unbedingt die Scharte der Hinspielniederlage auswetzen wollte, zunächst weder die Besetzung noch die 5:1-Abwehrvariante funktionierten. Nach dem 1:1 zog Ilmenau bis auf 6:1 (9.) davon, wobei die drei Rückraumspieler Kreisel, Mazzoli und Oppermann die Gästeabwehr meist wie Butter durchschnitten. Gegenüber wurde dagegen SG-Torwart Grötzsch berühmt geworfen. Die Besetzung der Gäste wurde noch während der ersten Halbzeit mit den Einwechslungen von Nießen und Zintl korrigiert, das Abwehrsystem zur zweiten Halbzeit ins effektivere 6:0 umgewandelt. Der entscheidende Wendepunkt, der die Arnstädter Aufholjagd noch erfolgreich werden ließ, war indes ein Foul von Schätz an Kreisel (39.), bei dem Ilmenaus überragender Aufbauspieler unglücklich mit dem Gesicht auf das Knie des Gegenspielers fiel und nicht mehr weiterspielen konnte. Sein Ausfall war nicht zu kompensieren, obwohl der eingewechselte junge Rehtanz als Linksaußen keinen schlechten Eindruck hinterließ und zweimal traf – u. a. zum 22:19 (54.), Ilmenaus letztem Treffer.

Nachlassende Torgefahr

Aber die Angriffswucht des Gastgebers aus der ersten Halbzeit war dahin, hinzu kamen mehrere überhastete Aktionen, etwa ein Ballverlust von Kasch in Überzahl (57.), was man eigentlich zur Entscheidung hätte nutzen können. Gegenüber fanden Armstroff-Goller und B. Werner gegen die lange bestens funktionierende Ilmenauer Abwehr nun zur gewohnten Treffsicherheit. Aber es reichte nicht mehr, um die Partie komplett zu kippen – Ilmenaus eingewechselter Torwart M. Dreher verhinderte das mit starken Paraden. rab

SG Ilmenau: Grötzsch, M. Dreher (36.); Kreisel (4), Mazzoli (5/2), Oppermann (2), Genath (4), Brückner (4/1), Kasch (1), Rehtanz (2); n. e.: Schwock, Eubling, Obermann

Arnstadt/Plaue: Hilger, Föhr (16.); Armstroff-Goller (10/2), B. Werner (8/2), V. Hüttner (1), Richter, Barthel (1), Kinitz, Nießen (2), Zintl, L.-E. Ludwig, A. Heim

- Schiedsrichter: Grußdorf/Schwarzien (HV Artern)

- Zuschauer– 250

- Strafwürfe: SG Ilmenau 6/3, Arnstadt/Plaue 6/3

– Zeitstrafen: SG Ilmenau 5, Arnstadt/Plaue 6

LL - 1.Männer - Pflichtsieg gegen Ronneburg II

Und jetzt heißt es: Abwarten!

LandesligaSpiel Männer SG HB Ilmenau I - HSV Ronneburg II am 03.03.18 in Ilmenau

SG Ilmenau: M. Dreher, Grötzsch (ab 31.); Kreisel (5), Mazzoli (4), Obermann (7), St. Dreher, Brückner (5/2), Kasch (4), Draffehn (4), Wedel (1), Rehtanz, Schwock

Schiedsrichter: Kallenbach/Vockenberg (Bad Salzungen/Eisenach)

Strafwürfe: SG Ilmenau 2/2, Ronneburg II 5/3 –

Zeitstrafen: SG Ilmenau 1, Ronneburg II 4

Problemlos löst Spitzenreiter SG Handball Ilmenau in der Landesliga der Männer (Staffel 1) die Heim-Aufgabe gegen den jetzigen Tabellenletzten.

Ilmenau – „So – nun haben wir unseren Teil dazu getan, Spitzenreiter zu bleiben“, resümierte SG-Trainer Jens Rocktäschel nach diesem ungefährdeten Heimsieg. „Jetzt müssen wir abwarten, was die Konkurrenz in den nächsten fünf Wochen macht.“

So lange haben die Ilmenauer nämlich jetzt erst einmal eine Spielpause, ehe im April die letzten drei der 16 Saisonspiele folgen (Arnstadt/Plaue H, Gera A, Oppurg/Krölpa H). Diese Pause ist auch bitter nötig, um sämtliche Blessuren im Kader auszukurieren und ihn darüber hinaus mit Praktikums-Rückkehrern aufzufüllen. So wird die Genesung von Kreisspieler Jonas Genath erwartet – sein Fehlen war gegen Ronneburg II bei einigen fehlgeschlagenen Kreisanspielen doch zu spüren gewesen – und Benedikt Kreisel sowie Bastian Mazzoli sollten in dieser Zeit jeweils ihre Schulterprobleme beheben können. Als Rückkehrer wiederum werden Spieler wie Hannes Oppermann, Jamin Herklotz, Niklas Crone oder Felix Wichum erwartet. Und das wäre dann eine Besetzung, mit der man den derzeit durch die Decke gehenden Kreis-Konkurrenten aus Arnstadt beim Derby am 7. April in der Ilm-Sporthalle noch einmal erfolgreich Paroli bieten könnte. „Dazu müssen wir uns aber im Training erst mal wieder neu aufeinander einspielen“, weiß Trainer Rocktäschel und kündigte dazu auch die eine oder andere „gemeinsame Trainingseinheit“ mit benachbarten Mannschaften an, etwa mit der SG Suhl/Goldlauter. Dort könnte man dann ggf. auch auf den Ungarn Attila Prunner treffen, der gegen Weimar noch mitspielte, inzwischen aber nach Suhl wechselte – dort gibt es im Kader ja bekanntlich eine größere „ungarische Gemeinde“.

„Die Chance, in dieser Saison Staffelmeister zu werden, wollen wir jedenfalls mit aller Macht nutzen“, so der Coach. Natürlich wissen die Ilmenauer, dass sie in den letzten drei Saisonspielen weitaus stärker gefordert werden als am Samstagabend gegen die Thüringenliga-Reserve aus Ostthüringen. Einen derart tempoarmen sowie abwehr- und wurfschwachen Kontrahenten hat man zuvor selten mal in der Ilm-Sporthalle erlebt. Man bekam eine Ahnung, wie der SG Arnstadt/Plaue vor Wochenfrist bei diesem Gastgeber 48 Tore gelingen konnten. Der Gegner des Verbandsligaspiels zuvor, die SG Suhl/Goldlauter II, war qualitativ deutlich besser.

Keine Gefahr

Die Ilmenauer setzten mit starken Aktionen der Halbspieler Mazzoli und Benjamin Obermann zum 2:0 sofort die richtigen Akzente. Ronneburg II gelang erst in der 7. Minute das erste Tor (4:1) und zeichnete sich fortan durch bemerkenswert schlecht gezielte Würfe aus. Das lag natürlich auch an der einmal mehr starken Ilmenauer Abwehr, die zur Pause (14:7) nur sieben und bis zur 43. Minute nur neun Gegentore zuließ. Beide SG-Torhüter zeichneten sich mehrfach aus und parierten jeweils auch Strafwürfe. Im Feld brillierte Benedikt Kreisel als temposcharfer Antreiber des SG-Spiels mit viel Zug zum gegnerischen Tor. 43 Minuten lang geriet die SG überhaupt nicht in Gefahr und führte 23:9. Dann nahmen die Ballverluste, Fehlabspiele, sonstigen Unkonzentriertheiten und auch die plötzlichen Abwehrschwächen doch krassere Formen an. Das lag auch etwas daran, dass nun bei Ilmenau gewechselt wurde, die eingewechselten Akteure aber bereits ein hartes Verbandsligaspiel hinter sich hatten. Bei 26:17 (54.) nahm Jens Rocktäschel eine Auszeit, unmittelbar danach parierte Markus Dreher einen Strafwurf und der Ronneburger Nachwurf ging wieder mal drüber. Mit dem 27:18 durch Obermann von der Kreismitte – der Rückraumspieler erwies sich im Spielverlauf als beste Variante für diese Position – hatte das leichte Aufbegehren der Gäste dann ein Ende und die Ilmenauer legten noch drei Tore drauf.

rab

 

 

Im Schlussspurt Jena unterlegen

HBV Jena II - SG HB Ilmenau I am 25.02.18 in Jena

Endstand 33:30, Hz 16:15 2m 3:3, 7m 5 : 5

Schiri:Schieferdecker, Dähne aus Hermsdorf

Ilmenau mit: Grötzsch,Günzel im Tor, Brückner(9/5), Mazzoli(6), Alfs(5),Kreisel(4), Kasch(4), Obermann(2), Rehtanz,Drafehn,

Zum Sonntag Mittag mussten die Ilmenauer in Jena gegen die Reserve des HBV Jena antreten . Während die Gastgeber mit einer vollen Auswechselbank aufwarten konnten, hatte der Ilmenauer Trainer wenig Wechselmöglichkeiten. Fabian Alfs ersetzte den verletzten Jonas Genath und Tim Draffehn sowie Michael Rehtanz nahmen auf der Auswechselbank Platz. In den ersten 5 Minuten beherrschte Jena das Spiel und konnte nach Ilmenauer Fehlwürfen mit 3:0 in Führung gehen. Erst Kasch von Rechtsaußen und Brückner mit einem verwandeltem Strafwurf brachten Ilmenau wieder mit 3:2 heran. Im weiterem ausgeglichenem Spiel konnte Jena immer wieder in Führung gehen und Ilmenau kämpfte sich immer wieder heran. Ilmenau versuchte mit Kombinationen immer wieder die Jenaer Deckung auseinanderzuziehen und die Lücken für Tore zu nutzen. Die erste Ilmenauer Überzahl nutzte Brückner zur ersten ilmenauer Führung zum 8:9. Jedoch Jena konterte sich wieder mit 11:9 in Führung. Bis zur Halbzeit wieder ausgeglichenes Spiel und mit 16:15 wurden die Seiten gewechselt.

In der zweiten Hälfte kam Ilmenau immer besser ins Spiel und Brückner erzielte mit Strafwurf die Führung zum 17:18 . Obermann über Halbrechts vergrößerte den Vorsprung auf 18:20. Jetzt war es Jena, die den Rückstand aufholen mussten, und leider bekam Ilmenau die Jenaer Werfer Richter und Dubnack nicht in den Griff. Im Ilmenauer Angriff luden Fehlwürfe und Fehlabspiele Jena zu schnellen Kontern ein. Trotzdem schaffte Ilmenau immer wieder die Führung und in der 53. Minute führte Ilmenau wieder nach zwei schönen Kreistoren von Alfs mit 28:30. In der hektischen Endphase verließ Ilmenau das Glück und die Übersicht und Jena konnte nach Überzahlspiel noch den Sieg mit 33:30 herausspielen. Am Ende eine unnötige Niederlage der Ilmenauer, die sich auf das nächsten Wochenende konzentrieren müssen, um wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.

kdh

Zu große Besetzungssorgen - Niederlage in Weimar

Punktspiel Landesliga Männer Staffel 1

HSV Weimar - SG HB Ilmenau I am 27.01.18 in Weimar

Endstand 31:22, Hz 14:12

2min 2:3, 7m 5(3Tore):7(6)

Schiri:Lange, Schieferdecker aus Jena/Hermsdorf, Zuschauer:270

Ilmenau mit: Grötzsch, Stützer, Genath(1), Brückner(11,6), Obermann(3), Prunner(3), Draffehn(2), Kreisel(2), Rehtanz, Wedel

Personell stark gehandicapt verliert die SG Handball Ilmenau in der Landesliga (Staffel 1) beim Verfolger, der nun nach Minuspunkten im Vorteil ist.

Jede Ungeschlagen-Serie geht mal zu Ende, und dass der Spitzenreiter beim Verfolger verliert, ist nicht ungewöhnlich. Die Höhe des Resultats überrascht zwar etwas, aber bis zur 43. Minute waren die Ilmenauer beim 19:16 auf Schlagdistanz geblieben. „Die Jungs haben alles gegeben und gut gekämpft“, zeigte sich Trainer Jens Rocktäschel denn auch nicht traurig. „Aber die vielen Ausfälle waren nicht mehr auszugleichen.“

In der Tat war es schon ärgerlich, dass ausgerechnet zu dieser Spitzenpartie die erfolgreiche SG-Formation dieser Saison komplett gesprengt war: Schliebe im Auslandspraktikum (und damit für den Rest der Saison ausfallend), Mazzoli aus persönlichen Gründen nicht zur Verfügung stehend, Kasch noch nicht vom Urlaub zurück – und nach elf Minuten knickte bei einer Abwehraktion am Kreis auch noch Genath unglücklich um und musste mit anschwellendem Knöchel raus. „Das wird wahrscheinlich Wochen dauern“, meinte er resigniert nach dem Abpfiff. Aber selbst diesen Ausfall kompensierten die Ilmenauer noch, hielten bis zur 18. Minute ein 8:8 und zwangen ihren Gastgeber zu einer Auszeit. Talent Michael Rehtanz spielte erstmals von Beginn an in der I. Mannschaft, agierte leider im Abschluss von links außen etwas unglücklich, verteidigte aber gut. Und für den Rückraum hatte man ein neues Ass aus dem Ärmel gezogen: Den ungarischen Linkshänder Attila Prunner. Der 21-Jährige ist seinen schon seit einigen Jahren in Ilmenau lebenden Eltern nach Deutschland gefolgt und trainierte schon einige Wochen mit der Mannschaft – aber am Samstag erst war die Spielberechtigung im Briefkasten des Vereinspräsidenten eingetroffen. Der hoch aufgeschossene Schwarzschopf hatte indes noch Abstimmungsprobleme im Angriff, und wirkte am Ende auch konditionell etwas mitgenommen. Aber das ging eigentlich allen Ilmenauern so, und dadurch entstand dann auch am Schluss noch der hohe Rückstand. Denn Weimar hatte sich eine spezielle Abwehrvariante mit Manndeckung gegen Kreisel und zunächst auch Brückner ausgedacht. Dadurch hatten die Gäste ihre liebe Mühe, zu geordnetem Spiel und Wurfpositionen zu finden. Es ging mitunter ziemlich vogelwild vor Weimars Wurfkreis zu, weil jedem Ilmenauer fast ständig ein Gegenspieler de facto auf den Füßen stand. Aber die SG Handball schaffte es, einen 5:2-Rückstand (9.) wieder aufzuholen – auch weil speziell Brückner ein starkes Spiel machte und sich (mit Ausnahme des allerersten Versuchs) auch wieder als sicherer Vollstrecker der sich zwangsweise ergebenden Strafwürfe erwies. In der Deckung stand man traditionell im 6:0 und unterbrach die erstaunlich langatmig aufgezogenen HSV-Angriffe recht gut. Auch Torwart Grötzsch zeigte sich wieder in guter Form. Mit etwas mehr Besonnenheit hätte die SG mit einem 13:13 in die Pause gehen können, so aber hieß es 14:12. Nach dem Wechsel machten sich die personellen Löcher immer stärker bemerkbar. Vor allem am Kreis, wo jetzt mit Obermann ein „gelernter“ Rückraumspieler agieren musste. Es kam zu immer mehr Ballverlusten und die Abwehr begann zu bröckeln. Weimar setzte sich zusehends ab und schaffte noch einen recht deutlichen Sieg, ohne freilich zu überzeugen.

Bei Ilmenauer Bestbesetzung wäre diese Partie mit Sicherheit anders verlaufen. Schade!

rab - Freies Wort vom 29.01.18

Mit stabiler Deckung und variablem Angriff wird Gera besiegt

Mit stabiler Deckung und variable Angriffen wird Gera besiegt

SG HB Ilmenau I - Post SV Gera - am 14.01.2018 in Ilmenau

Endstand 37:16 , Hz 17:7

7m 11(10verwandelt):2(1), 2min 2:1

Schiri: Hausdörfer,Löwe vom ThC

Zuschauer: 62

Ilmenau mit: Grötzsch, Dreher, Brückner(13/10), Mazzoli(6), Kreisel(3), Genath(5), Schliebe(4), Obermann(3), Rehtanz(1), Draffehn(2), Kasch, Wedel

Zum Sonntag Nachmittag kamen die Geraer PostHandballer in die Ilmenauer Campushalle. Die fast volle Auswechselbank und das konzentrierte Aufwärmprogramm ließen ein spannendes Spiel erwarten. Ilmenau trat mit den bewährter Stammformation, ergänzt um einige Nachwuchspieler, an. Von Beginn an Starteten die Ilmenauer konzentriert und druckvoll. Nachdem Kasch seinen ersten Wurf noch an den Posten knallte, verwandelte Genath den Abpraller zum ersten Tor und zur Führung. Torwart Grötzsch hielt die nächsten zwei geraer Würfe und Schliebe netzte im Gegenangriff zum 2:0 ein.Erst dann gelang den Geraern ihr erstes Tor über Rechtsaußen. Ilmenaus Deckung hatte sich jetzt immer besser auf die Geraer Angreifer eingestellt und was nicht abgeblockt wurde , hielt Torwart Grötzsch. Mit schnellen Angriffskombinationen wurde die Geraer Abwehr auseinandergezogen und besonders Kreisel nutzte die Lücken zu Torerfolgen. Er und der treffsichere Strafwurfschütze Brückner schossen Ilmenau zum 8:2 in Führung. Das 9:3 erzielte Mazzoli mit einem schönen Fernwurf und den 10.Ilmenauer Treffer erzielte Genath als Einläufer vom Kreis. In der Folge beherrschte Ilmenau den Gegner und die Ilmenauer Angreifer konnten oft nur regelwiedrig vom Ball getrennt werden. Die gut pfeifenden Schiris zeigten ( auf beiden Seiten) konsequent auf den Strafwurfpunkt und Brückner verwandelte bis zur 15:5- Führung. In den letzten 5 Minuten konnte Gera den Abstand halten und mit 17:7 wurden die Seiten gewechselt. In der zweiten Halbzeit spielte Ilmenau konsequent weiter und erhöhte mit verwandelten Strafwürfen von Brückner auf 19:8. Mazzoli war jetzt zweimal von der Aufbauposition erfolgreich und Draffehn erzielte mit seinem Kontertor das 22:9. Die Ilmenauer Abwehr stand jetzt wie eine Mauer und mit schnellen Kontern wurde Gera überrant. Die Gäste hatte jetzt fast sichtbar die Lust am Spiel verloren, und die Ilmenauer Aufbauspieler taten etwas fürs Torverhältnis und die Zuschauer und führten in der 42.Minute nach schönen Toren mit 27:10. Trotz des Einsatzes der Wechselspieler ließ der Druck im Ilmenauer Angriffspiel nicht nach und Obermann, Draffehn und Rehtanz konnten sich in die Torschützenliste eintragen. So gewann Ilmenau am Ende mit 37:16 und sicherte damit die Tabellenführung.

Grundlage des Sieges war aber wieder die sehr gute Deckungsarbeit mit einem sehr guten Torwart.

So kann es weiter gehen.

Kdh

Männer Landesliga - Auswärtsspiel gegen Sömmerda

HSV Sömmerda - SG HB Ilmenau I  am 22.10.16 in Sömmerda

Endstand 26:21, HZ 15:11

Schiris: Jerie/Metzdorf  aus Weimar

2 min 6:1, rote Karte 1:0

7m 4: 6(4)

Ilmenau mit Grötzsch im Tor, Kasch(4), Obermann(4,3),Brückner(3),Schliebe(3,1), Genath(2), Müller(2), Wimmer(1), Herklotz(1), Oppermann(1),Fehlbier, Meyer  

In ihrem 3.Saisonspiel wollten sich beide Mannschaften in Sömmerda nach bisherigen Niederlagen rehabilitieren. Auf Ilmenauer Seite waren die Studenten Brückner, Müller, Wimmer und Fehlbier zurück, dafür fehlten Kreisel, Wilhelmi  und Werthes verletzungsbedingt. Trotzdem fuhren die Ilmenauer optimistisch nach Sömmerda und hatten sich im Training gut auf die Partie vorbereitet. Im Spiel übernahm Sömmerda von Anfang das Heft des Handelns in die Hand und ging mit einem verwandeltem Strafwurf in Führung. Schliebe konnte zwar postwendend wieder ausgleichen, aber nach Fehlwürfen von Obermann und Brückner war der Sömmerdaer Lenke 2 mal mit Fernwürfen erfolgreich und nach zwei weiteren Toren führte Sömmerda mit 5:1. Mit einem verwandeltem Strafwurf leitete Obermann die Aufholjagd ein und nach Toren von Kasch von Linksaußen und Oppermann von Rechtsaußen hatte Ilmenau mit 5:4 wieder den Anschluß geschafft. Aber die Gastgeber spielten ihre Kombinationen immer wieder durch und konnten immer die Führung bis zum 11:10 halten. In den letzten 5 Minuten der ersten Halbzeit verspielten die Ilmenauer den knappen Rückstand und Sömmerda nutzte ihre Chancen zur 15:11- Halbzeitführung.

In den ersten 10 Minuten der zweiten Halbzeit kämpfte sich Ilmenau wieder bis auf 17:15 heran.  Aber Sömmerda spielte einfach cleverer und während Ilmenau selbst freie Konter und Starfwürfe nicht verwandelte, nutzte der Gastgeber seine Chancen und zog wieder bis auf 21:17 davon. In den letzten 10 Minuten versuchte Ilmenau verbissen, den Rückstand zu verringern, aber im Übereifer konnte man sich nur selten durchsetzen und der Spielfluss wurde zu oft durch technische Fehler unterbrochen. So konnte Sömmerda den Vorsprung bis zum Schluss halten und gewann am Ende mit 26:21.

Die Ilmenauer müssen weiter an ihrer Kombinationsicherheit und am Durchsetzungsvermögen arbeiten. Weiter bestehen noch Defizite im schnellen Angriff . Nächste Woche gegen Hermsdorf wird die Mannschaft noch mehr gefordert werden.   Kdh 

Männer Landesliga - Auswärtsspiel in Großschwabhausen

Landesliga-Spiel SV Fortuna Großschwabhausen - SG HB Ilmenau I  am 08.10.16 in Großschwabhausen

Endstand 27:23, HZ 17:14 Schiris: Bizuga/Rudolph aus Saalfeld/Altenburg 2 min 2:6, 7m 2:1 Ilmenau mit Bienert,Günzel  im Tor, Kreisel(5), Oppermann(5), Genath(4), Obermann(3), Herklotz(2), Wilhelmi(2), Werthes(1), Wichum(1), Meyer

Im zweiten Saisonspiel konnte die SG HB Ilmenau trotz Fehlen einiger Stammspieler und zeitgleichem Spiel der Zweiten Mannschaft mit einer gut besetzten Mannschaft nach Großschwabhausen fahren. Ilmenau versuchte von Anfang an, die Gastgeber mit druckvollem Spiel zu beeindrucken und ging auch mit einem durch Obermann verwandeltem Strafwurf in Führung. Aber Großschwabhausen konterte sofort und Frohberg war nach einer Kombination erstmalig mit einem Fernwurf erfolgreich. Herklotz brachte Ilmenau letztmalig in Führung, aber Koch über die Mitte schaffte umgehend den Ausgleich. Danach ausgeglichenes Spiel bis zum 6:6 , bei dem sich besonders Kreisel mehrmals auf Halbrechts durchsetzen konnte. Die Gastgeber zogen jetzt das Tempo weiter an und  konnten nach Fehlwürfen von Herklotz und Kreisel ihre Führung auf 9:6 ausbauen. Mit dieser Führung spielte Großschwabhausen immer sicherer und Ilmenau konnte bis zum Halbzeitstand von 17:14 nur den Abstand halten.

In der zweiten Halbzeit hielt Ilmenau den Abstand bis zum 20:17, ehe Koch wiederholt über die Mittelposition erfolgreich war und den Gastgeber mit 24:17 in Führung brachte und damit das Spiel entschied. Ilmenau kämpfte zwar verbissen weiter und überstand auch eine zweifache Unterzahl gut, konnte aber nach Pfostentreffern von Genath und Obermann nur noch eine kleine Resultatsverbesserung erzielen. So endete das Spiel 27:23 und Ilmenau muss weiter auf die ersten Punkte warten.

Trotzdem war die kämpferische Einstellung gut und eine weitere Verbesserung gegenüber dem 1. Spiel erkennbar. Weiter gearbeitet werden muss besonders an der Angriffsleistung und an der Passicherheit bei den Kombinationen.   kdh

LL - Männer - Klare Niederlage gegen Arnstadt 21:13.

Spielbericht des Derbys aus Sicht der Gastgeber

Gastgeber entscheidet 1. Ilmkreisderby SG Motor Arnstadt – SG Handball Ilmenau 21 : 13 (10:2)

Im ersten Heimspiel der Saison wartete schon der erste Knaller auf die Arnstädter Handballbegeisterten. Zu Gast in Arnstadt war kein geringerer als die SG Handball Ilmenau. In den letzten Spielperioden kam es immer wieder zu heiß umkämpften Vergleichen. Auch heute sollte es nicht anders kommen. Beide Mannschaften präsentierten sich mit einer voll besetzten Bank und den Willen den Gegner zu besiegen. Schon zu Spielbeginn bestimmten vor allem die Abwehrreihen beider Teams das Geschehen. Angriffe wurden gut vorgetragen, verpufften allerdings in der Deckung oder wurden zur Beute des Torhüters. Vor allem Arnstadts Keeper Sven Hilger war besonders gut drauf. Schon die erste Strafwurfchance der Gäste in Minute vier fiel ihm zum Opfer. Erst in der 5. Spielminute gelang D. Heim der erste Treffer des Spiels. Der Bann der Torlosigkeit war nun gebrochen und die SG setzte nach. Ohne die Abwehr zu vernachlässigen erzielten Heim, Bauer, Nießen und Zintl eine 8:0 Führung für Arnstadt. Leider musste Heim bei seinen letzten Treffer auch eine Verletzung in Kauf nehmen und pausieren. Fast jede Abschlussbemühung der Gäste wurde Beute von Torhüter Hilger. In Minute 19 hatten nun auch die Gäste mal Erfolg. Max Wilhelmi brach den Bann für Ilmenau und erzielte das 8:1. Zintl erhöhte und Hilger parierte seinen zweiten Siebenmeter. Das 2. Tor für die Gäste fiel durch S. Kasch und den Schlusspunkt der Tor armen 1. Halbzeit setzte der wieder eingewechselte D. Heim.

Im zweiten Spielabschnitt sollte es so für die SG weitergehen doch es kam dann ganz anders. Die harte Gangart der Abwehrreihen forderte ihren Tribut. Auf Arnstädter Seite waren Ausfälle von Zintl, Pojonie und Hüttner zu beklagen. Heim setzte das Spiel angeschlagen fort. Dieser Ausfall dreier wichtiger Akteure war schwer zu kompensieren. Die Abwehr war etwas anfälliger und dem Angriff fehlte jetzt der Nachdruck. Die Gäste kamen jetzt besser zurecht und das Spiel verlief ausgeglichener. Über die Stationen 12:4, 14:7 16:9 feierten beide Seiten ihre Erfolge. Die Gäste hielten jetzt mit, konnten aber nicht aufholen. Dies wusste auch R. Geyersbach, mittlerweile im Arnstädter Tor, zu verhindern. Beim Stand von 20:10 in der 56. war die Messe bereits gelesen. Diese Derbypunkte bleiben in Arnstadt. Es war am Ende das von allen erwartete heiß umkämpfte Ilmkreisderby.

Zeitstrafen: Arnstadt 6 Ilmenau 6

Strafwürfe Arnstadt 3/2 Ilmenau 6/3

Arnstadt spielt mit Hilger, Geyersbach im Tor, D. Heim 9 Tore, Hüttner, Barthel, Bauer 5, Richter, Winne, Schneider, Bergner 1, Nießen 2, Pojonie, Werner 2 und Zintl 2

Ilmenau: Bienert, Stützer im Tor, Kasch 3, Wichum, Crone, Kreisel 5, Genath 1, Wimmer, Arndt, Brückner 1, Werthes, Schliebe 1, Herklotz, Wilhelmi 2,

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